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Unternehmen verhalten gegenüber Collaboration-Tools und Social Networks

05.07.2011 Personaldienstleister Hays   und der Marktforscher Berlecon Research   haben eine aktuelle Studie zum Thema "Wie die Wissensarbeit Strukturen in deutschen Unternehmen verändert" durchgeführt. So zeigt die Studie, dass bereits knapp 80 Prozent der befragten Unternehmen Collaboration-Tools, wie Web-und Videoconferencing, einsetzen. Intensiv genutzt werden diese allerdings nur von 39 Prozent. Befragt wurden 149 Führungskräfte in der DACH-Region.

Auf den steigenden Bedarf nach mehr Flexibilität am Arbeitsplatz reagieren Unternehmen vor allem mit der Bereitstellung mobiler Arbeitsgeräte wie Smartphones, TabletPCs oder Laptops. So haben bereits 90 Prozent der befragten Unternehmen mobile Geräte im Einsatz, 39 Prozent arbeiten damit auch regelmäßig. Erstaunlich ist, dass trotz dieser hohen Zahlen die Nutzung sozialer Netzwerke, wie Xing   oder Facebook  , gering ausfällt. Nur knapp die Hälfte (42 Prozent) der befragten Unternehmen arbeitet überhaupt mit Social Networks, der größte Teil dieser Gruppe eher selten oder sporadisch.

Auch Wikis und Blogs werden noch verhalten genutzt: Zwar sind diese in 68 Prozent der befragten Fachbereiche integriert - allerdings nutzen sie nur 17 Prozent der Unternehmen regelmäßig. Auch Messaging-Dienste wie Skype   werden von vielen Unternehmen anscheinend noch kritisch betrachtet: Weniger als die Hälfte (41 Prozent) haben diese im Einsatz, nur 19 Prozent davon nutzen diese häufig. Dabei halten 40 Prozent der befragten Fachbereichsleiter eine intensivere Beschäftigung mit Wikis, Blogs oder Social Networking Tools für nötig.
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