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Das eigene Mobile Game: (Noch) ein teures Prestigeobjekt
19.04.2011 Schwer kalkulierbar - schwer nachweisbar: Eigene Games sind ein tolles Szenario für Werbebotschaften. Dummerweise gehorchen sie weitgehend den Gesetzen viraler Videos.
- Es gibt kein Erfolgsrezept. Ob ein virales Video funktioniert, ist in weiten Teilen Zufall.
- Sie sind teuer.
- Erfolge für die Marke bleiben oft aus, weil es um Entertainment geht und nicht um die Markenbotschaft.
Erfolgversprechender ist es, sich auf die Unterschiede zu stürzen, die Videos von Games trennen: Belohnungs- und Spielemechanismen öffnen ein Einfallstor, mit einer gut platzierten Botschaft Dankbarkeit auszulösen: Neue Levels, Upgrades, die Spielvorteile verschaffen. Neue Geschäftsmodelle und Marketingszenarien entstehen, die es auszunutzen gilt.
Auch mobile Downloadportale und App-Stores sind ein interessantes, weil zunehmend relevantes Feld, das längst keine Nische von daddelnden Nerds mehr ist. Mobiles Gaming wird immer massenkompatibler und damit immer offener für Markenbotschaften.
Die Markenbotschaft als eigenes Spiel herauszubringen erscheint im Lichte der Bewegung am Markt sexy - ist aber bei den derzeitigen Entwicklungskosten und unzureichenden Messmethoden eher ein kostenträchtiges Prestigeprojekt, Geldverschwendung.
