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AOL dementiert Berichte über Massenentlassung

von dh

27.09.2007 AOL will sich europaweit neu ausrichten, um "schlanker und flexibler" zu werden. Dabei könne es zwar zu Entlassungen kommen, wie AOL gegenüber iBusiness erklärt. Von einer Entlassungswelle in Deutschland will das Unternehmen aber nichts wissen.

 (Bild: AOL)
Bild: AOL
Einem Bericht der W&V   zufolge sollen bei der europaweiten Restrukturierung von AOL   von den 170 Mitarbeitern in der Deutschland-Zentrale 100 entlassen werden. Vergangenen Freitag habe die Belegschaft auf einer Mitarbeiterversammlung erfahren, dass in der Zentrale in Hamburg zwei Drittel der 170 Arbeitsplätze abgebaut werden sollen, schreibt die W&V und beruft sich auf "das Umfeld des Unternehmens". Zudem werde das Europa-Geschäft künftig weitgehend in London gebündelt, heißt es in dem Bericht weiter.

AOL-Sprecher Jens Nordlohne dementierte diesen Bericht gegenüber iBusiness. Richtig sei zwar, dass AOL   europaweit reorganisiert werde: "AOL muss europaweit flexibler und schlanker werden", so Nordlohne. Auch stimme, dass in Deutschland dazu erste Gespräche geführt werden.

Von einer Massenentlassung will er aber nichts wissen: Es sei "verfrüht und spekulativ" über Zahlen zu sprechen. Auch könne von einer Bündelung der Aktivitäten in London "keine Rede" sein.
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