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SinnerSchrader will der Krise trotzen
06.11.2008 Die guten Zahlen des letzten Geschäftsjahres sind nun amtlich. Die Agentur hofft auch in der Krise künftig auf ein weiteres Wachstum bei Umsatz und Ergebnis.
Rund zwei Drittel des Wachstums von Umsatz und EBITA erreichte SinnerSchrader nach eigenen Angaben organisch, insbesondere im Geschäft mit großen Bestandskunden. Das übrige Drittel trug die hundertprozentige Tochtergesellschaft spot-media AG bei, die SinnerSchrader im Februar übernommen hatte. Nach Abschreibungen auf die im Verlauf des Geschäftsjahres getätigten Investitionen in die Tochter- beziehungsweise Beteiligungsunternehmen spot-media und activeGATE GmbH , Zinsen aus der Anlage der Liquiditätsreserve und Steuern beträgt das Konzernergebnis 1,6 Millionen Euro oder 14 Cent je Aktie. Durch die im Geschäftsjahr 2007/2008 getätigten Investitionen verringerten sich die Liquiditätsreserve gegenüber dem Stand zum 31. August 2007 um 1,4 Millionen Euro auf 9,1 Millionen Euro am 31. August 2008. Die Eigenkapitalquote betrug etwa 65 Prozent.
Angesichts der Finanzkrise und der dadurch hervorgerufenen Unsicherheit hinsichtlich der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in den kommenden Monaten sei eine Prognose für das Geschäftsjahr 2008/2009 schwierig. SinnerSchrader erwartet aber aus der Konjunkturkrise keine negativen Effekte auf die fundamentalen Faktoren, die das Geschäft vorantreiben, heißt es. Denn die Bedeutung des interaktiven Konsumenten werde weiter zunehmen und den Anpassungsdruck auf das Marketing erhöhen, diese Veränderung für sich zu nutzen. Insofern sieht SinnerSchrader "auch in einem verschlechterten Konjunkturumfeld Wachstumschancen für Umsatz und Ergebnis".
