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E-Shops: Web 2.0 muss draußen bleiben
20.01.2010 Trotz Web2.0-Boom: 44 Prozent der deutschsprachigen EShop-Betreiber beschränken sich auf die reine Warenpräsentation und einzelne Dialog-Angebote - und verschenken damit erhebliches Umsatzpotenzial.
Interneteinkäufer achten immer häufiger darauf, dass sie sich im virtuellen Ladenlokal mit anderen Nutzern austauschen und ihre Produkterfahrungen im Netz verbreiten können. Differenzierte Suchmöglichkeiten, eine große Auswahl an Zahlungsverfahren oder hilfreiche Empfehlungen anderer Kunden sind ein Muss. Mit dem Verzicht auf eine breite Palette an Web-2.0-Funktionen verprellen die Unternehmen nicht nur internetaffine Kunden. Gleichzeitig vergeben sie die Chance, von der Shopping-Community mehr über das Kaufverhalten im Internet zu lernen.
Ein Großteil der EShop-Betreiber hat sich zwar in den vergangenen Jahren mit einem Update ihrer Shop-IT technisch für das Web-2.0-Zeitalter fit gemacht. Dennoch schöpft jeder zweite Anbieter das technisch Machbare seiner IT-Systeme nicht aus. Das ergab ein Funktionalitätentest von Novomind bei 15 ausgewählten E-Shops, die in den vergangenen zwölf Monaten einen Relaunch ihrer Shopping-IT durchgeführt haben. "Die Mehrheit der Shopmanager legt den Fokus derzeit auf den Ausbau von Funktionen, die den Gang zur virtuellen Ladenkasse abkürzen und den Dialog zwischen Kunde und Anbieter komfortabler gestalten. Den Schritt zum Community Shop haben sie noch vor sich", erklärt Peter Wiedekamm , technischer Vorstand von Novomind.
