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Gehirnschmalz gefordert

von sr

21.01.2008 Traditionelle Werbekonzepte von klassischen Online-Portalen lassen sich sicher nicht eins zu eins auf Web-2.0-Dienste übertragen. Hier sind vollkommen andere Werbekonzepte gefordert. Weswegen sich der ein oder andere Community-Betreiber selbst an die Nase fassen muss, wenn seine webzwonulligen Werbeversuche die Nutzer verprellen.

Online-Werbung in Social Networks ist ein heikles Thema. Zum einen müssen sich Werbetreibende hier davon verabschieden, in TKPs und Skyscrapern zu denken. Klassisches Banner-Marketing verpufft, da die Nutzer viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt und damit kaum für klassische Werbung empfänglich sind.

Personalisierte Werbung auf Basis der Profil-Daten ist sicher der richtige Ansatz, wenn auch die Werbung nachher mehr bieten muss als bloß eine blinkende Grafik. Der Ansatz von Verwandt.de   ist sicher eine interessante Lösung. Doch auch wer neue Werbeweg geht, sollte sie in seiner Community mit Samtschuhen beschreiten.

Als Negativbeispiel gilt hier die Holzhammer-Methode von Xing. Es war abzusehen, dass sich zahlende Nutzer als dumm verkauft vorkommen: wenn sie auf einmal genauso Werbung zu sehen bekommen wie die nicht zahlenden Basis-Mitglieder. Umso erstaunlicher, dass das Business Netzwerk diesen Weg eingeschlagen hat.
Thema:

Online-Publisher klagen: "Web 2.0 ist kaum vermarktbar"

Egal ob Xing oder StudiVZ: Sobald Betreiber von Communities ihre Web-2.0-Portale für Werbung öffnen, erregen sie den Unmut ihrer Nutzer. Doch selbst wenn die Zielgruppe friedlich bleibt, kommen unterm Strich nur enttäuschende Klickraten zustande. Weswegen Online-Publisher bei der Web-2.0-Vermarktung umdenken müssen, wie ein aktuelles Beispiel zeigt.

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Kommentar von sr

Gehirnschmalz gefordert

Traditionelle Werbekonzepte von klassischen Online-Portalen lassen sich sicher nicht eins zu eins auf Web-2.0-Dienste übertragen. Hier sind vollkommen andere Werbekonzepte gefordert. Weswegen sich der ein oder andere Community-Betreiber selbst an die Nase fassen muss, wenn seine webzwonulligen Werbeversuche die Nutzer verprellen.

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 (Boris Giesl)
Bild: Boris Giesl
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Von: sebnem oeztunali
Am: 21.01.2008

Zu: Gehirnschmalz gefordert

Danke :D Diese Argumentation lese ich zum ersteln mal im deutschen Web. Allzuoft erinnern mich die Konservativen, die meinen "Web2.0 laesst sich nicht vermarkten" an Golf-Fahrer, die den Porsche absaufen lassen.
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