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Internet der Dinge: Deutsche Manager weiter als US-Kollegen
09.06.2017 Europäische Entscheider treiben das Internet der Dinge mehr voran als ihre US-amerikanischen Kollegen - zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie 'Finding Europe's Edge in the Internet of Things'. Für sie hat die Managementberatung Bain & Company weltweit 500 Führungskräfte befragt.
Laut Bain-Studie sind europäische Führungskräfte generell mehr auf Sicherheit bedacht als ihre US-amerikanischen Kollegen. So sind in Europa für 39 Prozent der Kunden Sicherheitsbedenken das größte Hindernis bei der Nutzung von Technologien rund um das Internet der Dinge. In den USA sind es lediglich 27 Prozent.
Ähnlich verhält es sich in Bezug auf Compliance: Probleme bei diesem Thema bewerten 22 Prozent der Europäer als kritisch, aber nur acht Prozent der US-Amerikaner.
Die Europäer sehen derzeit deutlich mehr Potenzial im Internet der Dinge als die US-Amerikaner. Bain schätzt, dass diese Zukunftstechnologie weltweit bereits rund 80 Milliarden US-Dollar an M&A-Investitionen und mehr als 30 Milliarden US-Dollar an Venture-Capital-Beteiligungen ausgelöst hat.
Die Anbieter von Technologien rund um das Internet der Dinge sollten sich zunächst auf ausgewählte Branchen konzentrieren, und ihre Erfahrungen dort für die Entwicklung passgenauer Kundenanwendungen nutzen. Kritische Punkte müssen sie rasch identifizieren, um sich so mit einem wegweisenden Angebot vom Wettbewerb abzuheben.
