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E-Government: Angst vor Datenklau ist das größte Hindernis
07.02.2018 Prinzipiell sind 85 Prozent der Deutschen bereit, alle Behördengänge über digitale Kanäle zu erledigen. Abstriche bei der Sicherheit darf sich die öffentliche Verwaltung allerdings nicht erlauben. Das ist das Ergebnis der Studie "European Digital Government Barometer 2017" von Ipsos im Auftrag von Sopra Steria .
Denn am Vertrauen in die Informationssicherheit der öffentlichen Verwaltung mangelt es in der Bevölkerung nicht. 70 Prozent der Deutschen sehen ihre personenbezogenen Daten bei den Behörden generell in guten Händen, so die Studie. Viele Bundesbürger fürchten vielmehr, dass ihre Daten auf der Strecke zwischen Computer, Smartphone und Tablet und dem Behördenserver in die Hände Dritter gelangen könnten.
Abseits der Sicherheitsbedenken äußern die Bundesbürger weitere Hürden, die sie von der Nutzung digitaler Angebote der öffentlichen Verwaltung abhalten würden. 29 Prozent nennen die Sorge, dass sie online niemand mit Informationen und Hinweisen, beim Ausfüllen von Anträgen unterstützt. 14 Prozent der Bürger in Deutschland bevorzugen generell das persönliche Gespräch mit einem Verwaltungsmitarbeiter gegenüber der Internetkommunikation, elf Prozent würden E-Government meiden, wenn sie das Gefühl hätten, dass Onlinedienste Behördenangelegenheiten verkomplizieren anstatt sie zu vereinfachen. Die gute Nachricht: Immerhin jeder vierte Deutsche sieht keinerlei Hürden, digitale Verwaltungsdienste zu nutzen.

