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Google, Westfalen

01.06.2021 Google und meine Heimatstadt hatten lange das gleiche Problem.

Kurze Info: Ich komme aus einer Stadt namens Hagen (liegt in Westfalen). Hagen hat sich lange selbst als "das Tor zum Sauerland" vermarktet. Mal abgesehen davon, dass man berechtigterweise die Frage aufwerfen kann, wie attraktiv das ist, was einen hinter diesem Tor erwartet: Ein normales Tor ist (wenn es kein antikes Kuriosum ist) nicht gerade besonders spannend. Es als attraktiv zu vermarkten ist echt eine Strafarbeit für jeden, der mit PR oder Marketing zu tun hat. Man fährt halt durch ein solches Tor und ist dann irgendwann woanders. Im Sauerland, beispielsweise - warum auch immer man da hin will.

Google hat das ähnliche Problem gehabt: Es war das Tor zum Internet - und die Nutzer waren schnell woanders. Google hat sein Problem erkannt, erkannt und geht seit längerem dagegen vor. Es verwandelt sich in eine Wissensplattform, einem Interface für das Web. Man kauft ein, bucht Flüge, erhält alle Antworten, ohne einen Link zu klicken. Das ist der Plan - ob da die Nutzer mitmachen, steht auf einem anderen Blatt - aber wer bei Google sichtbar sein will, muss überlegen: Was kann ich tun, um den Hunger der Suchmaschinenseite nach Nutzerverweildauer zu stillen? Wie kann ich Googles Komplize dabei werden, Nutzer glücklich zu machen?

Das ist die SEO-Tugend, die Google haben will, wer sie beherzigt, den wird der Internetriese belohnen.
Thema:

SEO Trends 2022: Der Nutzer ist der neue Link, sein Wille das Keyword

Mehr KI, mehr E-Commerce, Usability statt Keywords - Google macht alles, um den Nutzer in den Mittelpunkt zu stellen und ein eigenes Ökosystem zu sein. Gut ist das für Agenturen und kleinere Marken.

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Im Mittelpunkt aller Bestrebungen Googles steht, wie stets, aber noch zentraler als je zuvor, der Nutzer. (Bild: wobogre/Pixabay)
Bild: wobogre/Pixabay
Im Mittelpunkt aller Bestrebungen Googles steht, wie stets, aber noch zentraler als je zuvor, der Nutzer.

Kommentar von Sebastian Halm

Google, Westfalen

Google und meine Heimatstadt hatten lange das gleiche Problem.

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 (Timo Bierbaum)
Bild: Timo Bierbaum
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