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Investitionen dämpfen Halbjahresergebnis bei SinnerSchrader
17.04.2009 Dass es sich für Agenturen und Dienstleister auch in Krisenzeiten lohnt in neue Geschäftsfelder zu investieren, zeigt SinnerSchrader. Zwar um den Preis eines geringeren Ergebnisses, aber dennoch mit mehr Umsatz.
Im November 2008 hat SinnerSchrader mit dem Aufbau einer E-Commerce-Unit begonnen, die im Kundenauftrag als Outsourcing-Partner komplette E-Commerce-Aktivitäten planen, umsetzen und betreiben und dafür umsatzabhängig vergütet werden soll. Mit der Übernahme des Vermarktungsgeschäfts der newtention-Gruppe Anfang Dezember 2008 baut SinnerSchrader darüber hinaus den Bereich Performance-Marketing für sein Mediageschäft aus. "Wir unterstreichen mit den Investitionen die Überzeugung, dass sich das Geschäft der Interaktivagenturen trotz des konjunkturellen Abschwungs im Jahr 2009 positiv entwickeln kann, auch wenn sich die Geschäftsentwicklung im zweiten Quartal 2008/2009 konjunkturbedingt zunächst spürbar verlangsamt hat", gibt sich Martin Recke , Leiter Unternehmenskommunikation, zuversichtlich.
Mit dem Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr sieht sich SinnerSchrader auf Kurs, um im Geschäftsjahr 2008/2009 den Umsatz des Vorjahres von 24,2 Millionen Euro zu übertreffen. Eine Steigerung des operativen Ergebnisses (EBITA) von 2,3 Millionen Euro wird allerdings nur vor Anlaufverlusten und Vorleistungen aus dem Aufbau neuer Geschäftsfelder möglich sein. Beide Prognosen stehen unter dem Vorbehalt einer unerwarteten Verschärfung der konjunkturellen Entwicklung im Allgemeinen und der wirtschaftlichen Entwicklung einzelner Kunden im Speziellen, die derzeit nicht abzusehen sind.
