Dieses Webinar zeigt Ihnen anhand von Praxisbeispielen die Erfolgsfaktoren auf, um Ihren B2B-Marktplatz erfolgreich aufzubauen, zu betreiben und zu vermarkten. Sie erfahren, welche Produkte und Services tatsächlich den Umsatz steigern und an welchen Stellen Sie als Verantwortlicher genau hinschauen sollten.
Jetzt kostenlos anmelden
Verantwortliche in Agenturen und Dienstleistungsunternehmen tauschen sich aus über aktuelle Herausforderungen bei der Entwicklung ihres Unternehmens. iBusiness Thinktanks sind exklusive virtuelle Gesprächsrunden auf C-Level.
Jetzt mitdiskutieren
Arbeit am Limit: Warum die Burnout-Gefahr bei Interaktiven besonders hoch ist
Bild: aboutpixel.de / post it © Sebastian Thanner
Wir alle lieben unseren Job. Denn die Arbeit im Internet, in der Interaktivbranche, im E-Commerce, mit Social Media macht riesigen Spaß. Also hängen wir uns voll rein. Und merken gar nicht, dass wir uns manchmal ein bisschen zu viel zumuten - und manchmal eben auch mehr als nur ein bisschen zu viel.

Übermäßiges Engagement gepaart mit viel Stress ist eine explosive Mischung und kann im schlimmsten Fall zum Burnout führen. Kein Wunder, dass gerade die Interaktivbranche unter Experten als Burnout-Hochrisikogruppe gilt.

Anke von Platen 'Anke von Platen' in Expertenprofilen nachschlagen ist keine Interaktive - aber sie war mal eine. Bis zu ihrem Burnout 2004 war sie bei einer Internetagentur als Projektmanagerin tätig. "Ich habe sehr viel gearbeitet, gutes Geld verdient und war in der Fremdwahrnehmung sicherlich erfolgreich und sehr belastbar", erzählt sie. Dann kamen plötzlich Grippe, Fieber, Schlaf- und Konzentrationsstörungen sowie depressive Phasen. Die Diagnose des Arztes lautete "Burnout" - und die erste Maßnahme dagegen sollte eine mehrere Wochen dauernde Krankschreibung sein.

Doch Anke von Platen wollte es zuerst nicht wahrhaben. Sie nahm die Diagnose auf die leichte Schulter und arbeitete von zuhause aus weiter. Bis sie nicht mehr konnte: "Diese innere Leere, Kraftlosigkeit und dieses Gefühl, in Watte gepackt zu sein und alles nur noch verzerrt wahrzunehmen, waren die schlimmsten Symptome", erzählt sie über den Zeitpunkt, als endgültig nichts mehr ging.

Anke von Platen
Bild: Anke von Platen

Schließlich hat sie die Notbremse gezogen und ist beruflich kürzer getreten. Erst hat sie weiter im Onlinebereich gearbeitet. Ihre Erkenntnis: Lediglich den alten Job zu kündigen und woanders anzufangen, ist keine Lösung für das Problem. Sich selbst müsse man ändern: "Schließlich nimmt man sonst seine alten Persönlichkeitsstrukturen einfach mit in den neuen Job." Inzwischen aber hat sie sich von der Interaktivbranche verabschiedet; "Ich hätte mir nicht vorstellen können, diesen Job noch zehn Jahre zu machen." S

Diesen Artikel weiterlesen?

Für Ihre Registrierung erhalten Sie ein Kontingent von fünf kostenfreien Abrufen für Premium-Analysen. Jeden Kalendermonat erhalten Sie zudem einen weiteren kostenfreien Abruf. Wenn Sie noch keinen Account bei uns haben: Einfach kostenfrei registrieren.

Jetzt registrieren!
Anzeige

Ausgewählte Agenturen und Dienstleister zu diesem Themenbereich:

Zentrum für digitales Lernen und Gestalten, Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien, Donau-Universität Krems

Anbieter international gültiger Studienabschlüsse (MSc) an den Schnittstellen von interaktiven Medien,(Kultur-)Technologien und deren ökonomischer Verwertbarkeit (vgl.a. http://www.donau-uni.ac.at/im).

Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.
Ihr Kommentar: 
Teilen Artikel merken

Für diesen Seite von iBusiness steht eine Mobile Ansicht zur Verfügung.
Umleiten?