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Trendumfrage zur Bundestagswahl: Digitalbranche setzt am meisten Hoffnung in die FDP

03.08.2021 Digitalverantwortliche stellen den Regierungsparteien CDU und SPD ein schlechtes Zeugnis in Sachen Digitalisierung aus und setzen ihre Hoffnungen in die FDP. Für einen nicht unerheblichen Teil der Befragten bringt aber keine Partei genug Sachverstand mit, um die Digitalisierung voranzutreiben.

 (Bild: RichardLey / pixabay.com)
Bild: RichardLey / Pixabay
Entscheider aus der Digitalwirtschaft stellen den Regierungsparteien CDU und SPD ein schlechtes Zeugnis in Sachen digitaler Kompetenz aus. Demnach glauben nur 5,2 bzw. 3,5 Prozent von ihnen, dass diese Deutschland nach der Bundestagswahl in eine digitale Zukunft führen können. Am meisten trauen die Digitalexperten der FDP zu: 40,3 Prozent der Befragten sprechen sich für die Liberalen aus. Es folgen die Grünen mit 31,7 Prozent, vor Der Linken (1,7 Prozent) und der AfD (0 Prozent). Das geht aus einer Online-Umfrage hervor, die Frau Wenk zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser , eine PR- und Kommunikationsberatung für Digitalunternehmen, im Juli 2021 erhoben hat.

FDP und Grüne profitieren vor allem von Kontinuität und Altersstruktur

Nach Aussagen der Digitalexperten profitieren die Liberalen vor allem von ihrer Nähe zur Wirtschaft und zu Start-Ups sowie einem kontinuierlichen und seit Jahren bestehenden Agendasetting in Bezug auf Digitalisierung. Die Befragten gaben an, dass diese "am tiefsten in der programmatischen DNA verankert sei". Dies spiegelt sich nach Angaben der Entscheider auch im Wahlprogramm wider.

Diejenigen, die den Grünen am meisten Digitalisierungskompetenz zusprechen, betonen hingegen vor allem das Alter und die Zusammensetzung der Mitglieder. Demnach nehmen sie die Grünen als junge und moderne Partei wahr, in der es viele Digital Natives gibt, die Digitalisierung auch für Themen wie Bildung mitdenken.

Auffällig: Für 17,5 Prozent der Teilnehmer bringt überhaupt keine Partei genügend Sachverstand mit, um das Thema voranzutreiben. Während die einen ihnen nur Partikularinteressen unterstellen, sehen die anderen "keine wirklichen Innovationstreiber". Sie fordern eine neue Generation von Politikern und grundsätzliche Strukturen für Digitalisierung im Alltag, wie z.B. im Gesundheitswesen, Schulen oder in kleinen und mittelständischen Unternehmen.

Besserer Ausbau der digitalen Infrastruktur

Als die wichtigste Aufgabe der nächsten Bundesregierung in Sachen Digitalisierung sehen 84,6 Prozent der befragten Entscheider einen besseren Ausbau der digitalen Infrastruktur. Auch ein Digitalministerium sowie Investitionen in KI und Robotik sind für viele wichtig (jeweils 44,2 Prozent). Die Deregulierung des Datenschutzes spielt hingegen für gerade mal ein Drittel eine Rolle.

(AutorIn: Christina Rose )

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