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Traffic macht den Unterschied

von sr

19.04.2007 Fast alle Onliner nutzen Web-2.0-Dienste ausschließlich passiv und geizen mit eigenen Inhalten. Ein Umstand, dem Online-Publisher beim Aufsetzen von Communities, Foren und Bewertungsportalen unbedingt Rechnung tragen müssen.

Trotz des aktuellen Web-2.0-Booms sind die meisten Internetnutzer noch nicht so richtig im Mitmach-Web angekommen. Von einer passiven Mediennutzung in der Art von 'Couch Potatoes' kann dennoch nicht die Rede sein. Denn in der Regel wird das Internet ja interaktiv genutzt: Nutzer wählen so zum Beispiel bei YouTube   aus, welche Clips sie im Moment auch interessieren. Wer vor dem Fernseher lümmelt, lässt sich in der Regel einfach nur berieseln. In die Rolle des Programm-Machers schlüpfen die Konsumenten hier aber nach wie vor nicht.

Die Studie von HitWise   zeigt einmal mehr: Das A und O bei Web-2.0-Diensten ist die kritische Masse. Denn nur wenn sich tausende an Nutzer auf einem Web-2.0-Portal tummeln, ist auch der Bruchteil der aktiven Nutzer groß genug, damit ein Web-2.0-Dienst lebendig ist. Und nach außen für neue Interessenten wegen zu weniger Beiträge nicht abschreckend wirkt.

Für kleinere Online-Publisher und mittelständische Internet-Händler heißt das: 2.000 regelmäßige Nutzer auf einem Blog, einem Forum oder eine Community sind eindeutig zu wenig. Denn nach Einschätzung von SinnerSchraders    würden dann nur knapp 20 Leute regelmäßig Beiträge posten: zu wenig für einen funktionierenden Web-2.0-Dienst. Betreiber von Web-2.0-Diensten müssen also in erster Linie viel Traffic auf ihren Angeboten generieren. Sonst sind die Online-Angebote 2.0 wohl schnell zum Scheitern verurteilt.

Thema:

Web 2.0: Nur einer von hundert Internetnutzern macht auch mit

Einer aktuellen US-Studie zufolge hält das Web 2.0 bei weitem nicht das, was es eigentlich verspricht. So nutzt der Großteil der Internetnutzer Video- und Photo-Sharing-Portal ausschließlich passiv und veröffentlicht im Prinzip nie eigene Inhalte. Auch in Deutschland lassen sich die Nutzer von Web-2.0-Portalen am liebsten einfach nur berieseln.

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Kommentar von sr

Traffic macht den Unterschied

Fast alle Onliner nutzen Web-2.0-Dienste ausschließlich passiv und geizen mit eigenen Inhalten. Ein Umstand, dem Online-Publisher beim Aufsetzen von Communities, Foren und Bewertungsportalen unbedingt Rechnung tragen müssen.

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 (Boris Giesl)
Bild: Boris Giesl
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