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Web 2.0: Nur einer von hundert Internetnutzern macht auch mit
19.04.2007 Einer aktuellen US-Studie zufolge hält das Web 2.0 bei weitem nicht das, was es eigentlich verspricht. So nutzt der Großteil der Internetnutzer Video- und Photo-Sharing-Portal ausschließlich passiv und veröffentlicht im Prinzip nie eigene Inhalte. Auch in Deutschland lassen sich die Nutzer von Web-2.0-Portalen am liebsten einfach nur berieseln.
Ähnlich gering fällt die Nutzerbeteiligung auch bei Flickr aus. Nur 0,2 Prozent der US-Besucher des Foto-Sharing-Portals veröffentlichen eigene Bilder auf dem Web-2.0-Portal. In Anbetracht dieser geringen Nutzerbeteiligung gilt die Mitmach-Enzyklopädie Wikipedia laut der Studie noch als bestes Beispiel für eine aktive Web-2.0-Nutzung. Allerdings schreiben auch hier gerade einmal knapp fünf Prozent der Besucher eigene Beiträge. "Die meisten Nutzer von Web-2.0-Diensten sind nicht mehr als das Online-Äquivalent zu klassischen Couch Potatoes", kommentiert Reuters die Studie.
Auch in Deutschland beteiligt sich nur ein Bruchteil der Besucher von Web-2.0-Portalen aktiv an den Diensten. Wenngleich der Anteil der aktiven Nutzer im Vergleich zu den USA wohl ein klein wenig höher ausfällt. "Nur einer von hundert Nutzern beteiligt sich auch selbst an Web-2.0-Diensten", weiß Mark Pohlmann , Web-2.0-Experte beim Hamburger Internet-Dienstleister SinnerSchrader . Allerdings finden die wenigen Aktiven laut Pohlmann im Verhältnis gesehen sehr viel Gehör. So erreicht seiner Einschätzung nach ein aktiver Web-2.0-Nutzer im Schnitt rund 1.000 passive Surfer.
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Am: 27.10.2007
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Wenn es ums Business geht, ist planloses Mitmachen kontraproduktiv. Ihre Interessenten sollen sich ja nicht über die Plattform, welche Sie finanzieren, sich nur unter einander austauschen, sondern mit Ihnen in Kontakt treten und Ihre Dienste und Produkte kaufen.
Ihr Andreas Lohr
