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Web 2.0: Nur einer von hundert Internetnutzern macht auch mit

von sr

19.04.2007 Einer aktuellen US-Studie zufolge hält das Web 2.0 bei weitem nicht das, was es eigentlich verspricht. So nutzt der Großteil der Internetnutzer Video- und Photo-Sharing-Portal ausschließlich passiv und veröffentlicht im Prinzip nie eigene Inhalte. Auch in Deutschland lassen sich die Nutzer von Web-2.0-Portalen am liebsten einfach nur berieseln.

Am Web 2.0 wirken weitaus weniger Nutzer mit, als viele Branchen-Kenner bislang vermuten. Das ist das Fazit einer aktuellen Studie der US-Marktforscher HitWise  , wie die Nachrichtenagentur Reuters   berichtet. Laut der Studie legen die Web-2.0-Jünger ein ausgesprochen passives Mediennutzungsverhalten an den Tag und nehmen aktiv kaum am Mitmach-Web teil. So laden gerade einmal 0,16 Prozent der US-amerikanischen Besucher von Youtube   auch eigene Videos hoch. Der große Rest dagegen will sich von dem Angebot lediglich unterhalten lassen.

Ähnlich gering fällt die Nutzerbeteiligung auch bei Flickr   aus. Nur 0,2 Prozent der US-Besucher des Foto-Sharing-Portals veröffentlichen eigene Bilder auf dem Web-2.0-Portal. In Anbetracht dieser geringen Nutzerbeteiligung gilt die Mitmach-Enzyklopädie Wikipedia   laut der Studie noch als bestes Beispiel für eine aktive Web-2.0-Nutzung. Allerdings schreiben auch hier gerade einmal knapp fünf Prozent der Besucher eigene Beiträge. "Die meisten Nutzer von Web-2.0-Diensten sind nicht mehr als das Online-Äquivalent zu klassischen Couch Potatoes", kommentiert Reuters die Studie.

Auch in Deutschland beteiligt sich nur ein Bruchteil der Besucher von Web-2.0-Portalen aktiv an den Diensten. Wenngleich der Anteil der aktiven Nutzer im Vergleich zu den USA wohl ein klein wenig höher ausfällt. "Nur einer von hundert Nutzern beteiligt sich auch selbst an Web-2.0-Diensten", weiß Mark Pohlmann , Web-2.0-Experte beim Hamburger Internet-Dienstleister SinnerSchrader   . Allerdings finden die wenigen Aktiven laut Pohlmann im Verhältnis gesehen sehr viel Gehör. So erreicht seiner Einschätzung nach ein aktiver Web-2.0-Nutzer im Schnitt rund 1.000 passive Surfer.

Thema: Web 2.0: Nur einer von hundert Internetnutzern macht auch mit

Kommentar von sr

Traffic macht den Unterschied

Fast alle Onliner nutzen Web-2.0-Dienste ausschließlich passiv und geizen mit eigenen Inhalten. Ein Umstand, dem Online-Publisher beim Aufsetzen von Communities, Foren und Bewertungsportalen unbedingt Rechnung tragen müssen.

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 (Boris Giesl)
Bild: Boris Giesl
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Horst D. Deckert

Zu: Web 2.0: Nur einer von hundert Internetnutzern macht auch mit

Na und? Das sind die Früchte der Jahrzehnte langen Volksverdummung per TV. Die Kunst besteht darin, die Leute zum Mitmachen zu bringen. Es lohnt sich. Ihr Horst D. Deckert, http://www.5x5.de
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Horst D. Deckert

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Von:
Am: 27.10.2007

Zu: Web 2.0: Nur einer von hundert Internetnutzern macht auch mit

Das war noch nie anders! Wieviel Prozent der Zeitungsleser schreiben denn Leserbriefe? 1% sind also schon hohe Werte.
Wenn es ums Business geht, ist planloses Mitmachen kontraproduktiv. Ihre Interessenten sollen sich ja nicht über die Plattform, welche Sie finanzieren, sich nur unter einander austauschen, sondern mit Ihnen in Kontakt treten und Ihre Dienste und Produkte kaufen.
Ihr Andreas Lohr
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