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Das Ende ist nah: Wie das Cookie-Aus die Marketingbranche umkrempeln wird
Bild: Pixabay / Highetxt Verlag

Das Ende ist nah: Wie das Cookie-Aus die Marketingbranche umkrempeln wird

Heute hat das EuGH noch einen Nagel in den Sarg des Cookies geschlagen. Die Marketing-Branche muss das Unvermeidliche planen: Wie überlebt sie ohne Cookies? Technische Workarounds sind Sackgassen. Was wirklich hilft.

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kein Bild hochgeladen Von: Nicola Straub, Nicola Straub physalia.de Zu: Das Ende ist nah: Wie das Cookie-Aus die Marketingbranche umkrempeln wird 09.10.2019
Guten Tag,

im Artikel werden 1st Party Cookies zum Tracking als eine Lösung genannt. Mir ist allerdings völlig schleierhaft, auf welcher Basis davon ausgegangen wird, dass First Party Cookies von dem jetzt gefallenen Urteil AUSGENOMMEN wären? Nach meiner Lesart hat das Gericht nicht nach Herkunft der Cookies unterschieden. Allerdings habe ich den Wortlaut des Urteils auch noch nicht gesehen - mich würde interessieren, ob und mit welchem Wortlaut 1st Party Cookies aus der jetzt definierten Opt-In-Forderung ausgenommen wurden. Danke!

Herzlich aus Hürth
Nicola Straub
Sebastian Halm Von: Sebastian Halm Expertenprofil , HighText Verlag OHG Relation Browser Zu: Das Ende ist nah: Wie das Cookie-Aus die Marketingbranche umkrempeln wird 10.10.2019
Hallo;

alles was sie sagen ist korrekt - und deshalb kommt der Artikel ja genau zu dem Ergebnis: 1st Party Cookies als Lösung? Technisch wackelig, juristisch hochgefährlich - und für den Nutzer eine Unverschämtheit. iBusiness rät scharf ab.

Ob das Gesetz zwischen 1st und 3rd Party unterscheidet? Für diese Annahme gibt es keinerlei Anlass. Doch selbst, wenn wir wie im Artikel mal im Sinne des Experiments davon ausgehen: Es ist keine Lösung - denn sobald 1st Party Cookies für das missbraucht werden, was die aktuellen Datenschutzgesetze verhinder wollen (unerlaubte Verwendung und Zusammenführung von Daten), werden Gerichte entsprechend urteilen und dahingehend präzisieren.

Es ist mir ein Rätsel, wieso die Branche glaubt, das Problem der mangelnden Akzeptanz von Ads auf technischem Wege lösen zu können, wo doch klar indiziert ist, dass es ein emotionales Problem ist: Die Menschen hassen es, ungefragt mit Werbung zugespamt zu werden. Wer will, dass man seine Ads sieht, muss da ansetzen - der technische Hebel gehört zerbrochen und in die Tonne.

Lieben Gruß

Sebastian Halm
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