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Das Ende ist nah: Wie das Cookie-Aus die Marketingbranche umkrempeln wird
Bild: Pixabay / Highetxt Verlag

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TL;DR
Es geht nicht um das Cookie, sondern um die Einwilligung des Nutzers - statt technischer Tricks muss man wieder um das Vertrauen der Menschen werben.
Die Marketing-Branche bereitet sich auf eine Zukunft ohne Cookies vor. Zumindest ohne Third-Party-Cookies, denn des Marketeers beste Freunde stehen unter Beschuss aus allen Richtungen - soeben hat das EuGH beschlossen, dass Cookies der aktiven Zustimmung der Nutzer bedürfen. Überraschen dürfte das niemanden, der sich auch nur peripher mit Marketing befasst. Das Cookie-Ende erscheint als ebenso ausgemachtes wie hingenommenes Faktum. Das hat schon die Dmexco gezeigt: Wer auf der Messe unter Advertising-Dienstleister oder Publishern nach den brennenden Themen gefragt hat, bekam es ständig zu hören: Wie geht es ohne Cookies weiter? Doch wer genau analysiert, was aktuell geschieht und wohin die allgemeinen Tendenzen führen, merkt, dass die Diskussion am eigentlichen Thema vorbei geführt wird. Denn de facto will keiner das Cookie umbringen. Also lässt sich das Problem nicht lösen, indem die Marketing-Branche das Cookie rettet.

Die neue Werbewelt: Consent als das neue Gold

Zunächst lohnt der Blick in alle Richtungen, aus denen die Angriffe auf das Cookie kommen. Denn diese finden auf drei unterschiedlichen Ebenen statt. Daher müsste eine Problemlösung für die Marketing-Branche also alle drei Ebenen anpacken, soll sie funktionieren. Tatsächlich leisten das aber die wenigsten der aktuell kursierenden Lösungsansätze.

Angriffsebene eins: Technische Opposition gegen Werbung und Cookies

Browser-Hersteller sind dazu übergegangen, ihre Nutzer vor allzu aufdringlicher Werbung zu schützen und den Job zu machen, der vorher ein Alle

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Von: Nicola Straub ,  Nicola Straub physalia.de
Am: 09.10.2019

Zu: Das Ende ist nah: Wie das Cookie-Aus die Marketingbranche umkrempeln wird

Guten Tag,

im Artikel werden 1st Party Cookies zum Tracking als eine Lösung genannt. Mir ist allerdings völlig schleierhaft, auf welcher Basis davon ausgegangen wird, dass First Party Cookies von dem jetzt gefallenen Urteil AUSGENOMMEN wären? Nach meiner Lesart hat das Gericht nicht nach Herkunft der Cookies unterschieden. Allerdings habe ich den Wortlaut des Urteils auch noch nicht gesehen - mich würde interessieren, ob und mit welchem Wortlaut 1st Party Cookies aus der jetzt definierten Opt-In-Forderung ausgenommen wurden. Danke!

Herzlich aus Hürth
Nicola Straub

Zu: Das Ende ist nah: Wie das Cookie-Aus die Marketingbranche umkrempeln wird

Hallo;

alles was sie sagen ist korrekt - und deshalb kommt der Artikel ja genau zu dem Ergebnis: 1st Party Cookies als Lösung? Technisch wackelig, juristisch hochgefährlich - und für den Nutzer eine Unverschämtheit. iBusiness rät scharf ab.

Ob das Gesetz zwischen 1st und 3rd Party unterscheidet? Für diese Annahme gibt es keinerlei Anlass. Doch selbst, wenn wir wie im Artikel mal im Sinne des Experiments davon ausgehen: Es ist keine Lösung - denn sobald 1st Party Cookies für das missbraucht werden, was die aktuellen Datenschutzgesetze verhinder wollen (unerlaubte Verwendung und Zusammenführung von Daten), werden Gerichte entsprechend urteilen und dahingehend präzisieren.

Es ist mir ein Rätsel, wieso die Branche glaubt, das Problem der mangelnden Akzeptanz von Ads auf technischem Wege lösen zu können, wo doch klar indiziert ist, dass es ein emotionales Problem ist: Die Menschen hassen es, ungefragt mit Werbung zugespamt zu werden. Wer will, dass man seine Ads sieht, muss da ansetzen - der technische Hebel gehört zerbrochen und in die Tonne.

Lieben Gruß

Sebastian Halm
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