Jetzt zum Webinar anmelden
Agenturwert berechnen
November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk
35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.
Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.
Alle Inhalte im November kostenlosRegistrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.
DLD-Konferenz: Was 2008 im Interaktiv-Business wichtig wird
22.01.2008 Web 2.0 ist eines der heißesten Themen auf der internationalen Medienkonferenz 'Digital Life Design'. So zeigt eine aktuelle Studie, welche Web-2.0-Dienste deutsche Internetnutzer besonders schätzen. Und welche Methoden zur Refinanzierung internationale Medien-Experten den größten Erfolg versprechen. Als Killer-Anwendung für 2008 gilt der Veranstaltung zufolge zudem mobiles Internet.
"Internet per Handy ist keine Spielerei für die Menschen in der westlichen Welt", argumentiert Telekom-Chef René Obermann laut dem DPA-Bericht. Nach Einschätzung der Mobil-Experten müssen aber Online-Publisher ihre Inhalte für mobiles Internet weiterentwickeln, um im mobilen Internet erfolgreich zu sein: Bestehenden Content eins zu eins auf das Handy zu übertragen, reiche daher nicht.
Diese Einschätzung deckt sich mit einer aktuellen iBusiness-Analyse. "Anders als im herkömmlichen Internet sind die Gerätevielfalt und deren Unterschiede enorm", warnt etwa Jürg Ingold , Gründer des Schweizer Mobile-Web-Dienstleisters YouTomo in der kommenden Ausgabe 02/2008 des Multimedia-Trendletters iBusiness Executive Summary (Erscheinungstermin: Donnerstag, 31. Januar). Ihm zufolge kommen pro Monat ungefähr 20 neue mobile Endgeräte mit verschiedenen Browsern auf den Markt, die eine mobile Website auf ihrem Display komplett anders darstellen. Ingold: "Nur wer die Sache professionell angeht, kann sicher sein, dass er nicht nach kurzer Zeit im Regen sitzt."
Neben mobilem Internet ist auch Web 2.0 eines der heißesten Themen auf der laufenden DLD-Konferenz. Das zeigt allein die Liste der Referenten, die zum Beispiel Vertreter von Größen wie Facebook , CraigsList und Technorati umfasst. Trotz diesem webzwonulligen Get-Togehter hat aber die Deutsche Telekom eine Studie zur aktuellen Nutzung von Web 2.0 in Deutschland auf der Konferenz vorgestellt.
Laut der von T-Online durchgeführten Studie Deutschland Online schätzen deutsche Internetnutzer im Web 2.0 derzeit vor allem Online-Nachschlagewerke wie Wikipedia und Bewertungsportale: 52 Prozent der über 6.000 befragten Onliner nutzen Wikipedia & Co. Ein knappes Drittel der Befragten (30 Prozent) nutzt zudem gern Bewertungsportale im Internet. Auch Communities, Podcasts und Blogs werden bereits von jeweils mehr als einer Million Anwendern in Deutschland genutzt.
53 Prozent der bei der Studie befragten internationalen Web-Experten sehen daher Nachschlagewerke und Bewertungsportale in Europa als etabliert bei der Internetnutzung an. Communities messen Experten überraschend weniger Bedeutung bei (33 Prozent der Befragten. Auch Mash-Ups (30 Prozent der Befragten) und lokalisierte Services (30 Prozent) sind europaweit nach Experten-Einschätzungen weniger etabliert.
Abgefragt wurden in der Studie auch die verschiedenen Finanzierungsmodelle für Anwendungen im Social Web. Hierbei setzen 67 Prozent der Experten auf Performance-Marketing und 57 Prozent auf Provisionsmodelle. Während 48 Prozent klassische Online-Werbung auf TKP-Basis nennen und 43 Prozent in Kleinanzeigen ein Finanzierungsmodell sehen, nennen nur zehn Prozent Nutzergebühren als erfolgreichen Finanzierungsweg.
Für Mitglieder kostenlos sind die meisten Web-2.0.Communities wie StudiVZ , die aber aktuell noch auf der Suche nach geeigneten Online-Werbemitteln zur Refinanzierung sind (iBusiness berichtete). Zwar sind diese auch auf der laufenden DLD-Konferenz noch nicht gefunden, dafür aber berichtet der Corporate Blog Fischmarkt von SinnerSchrader über eine potenzielle Elefanten-Hochzeit im Web 2.0.
Demnach spielt Facebook in aller Öffentlichkeit mit dem Gedanken, den deutschen Konkurrenten StudiVZ zu übernehmen. "Möglich wäre das", blickt Facebooks Vize-Präsident Matt Cohler . Auch wenn es wohl nicht so weit kommen wird: Schließlich arbeitet Facebook derzeit an einer deutschsprachigen Länder-Version seines Studenten-Portals, um damit noch im ersten Halbjahr 2008 im deutschen Markt Fuß zu fassen (iBusiness berichtete).
Seit Montag findet die DLD-Konferenz in München statt. Veranstaltet wird die Konferenz von Hubert Burda Media . Die Veranstaltung mit über 70 internationalen Referenten von Verantwortlichen von Interaktiv-Größen wie Google und Technorati gilt als führende internationale Konferenz in Europa, die sich mit Trends der weltweiten Digitalisierung auseinandersetzt.
