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Künstliche Intelligenz

DeutschlandGPT nimmt zwölf KI-Plattformen auseinander

25.08.2026 Zwölf KI-Plattformen, 34 Kriterien und sechs Bewertungskategorien: DeutschlandGPT hat einen KI-Vergleich für Unternehmen erstellt. Untersucht wurden neben Funktionen und Preisen vor allem Datenverarbeitung, Vertragsbedingungen und Unterstützung bei der Einführung.

 (Bild: DeutschlandGPT)
Bild: DeutschlandGPT
Der Germeringer KI-Anbieter DeutschlandGPT   hat zwölf europäische und internationale KI-Plattformen für den Unternehmenseinsatz systematisch miteinander verglichen. Dafür untersuchte der Anbieter die jeweils datenschutzstärkste Produktvariante anhand von 34 Kriterien in sechs Kategorien, wobei nicht nur Produkt- und Preisseiten, sondern auch technische Dokumentationen, Auftragsverarbeitungsverträge, Unterauftragnehmerlisten, Zertifizierungen und eigene Testzugänge ausgewertet wurden. Die Kriterien, ihre Gewichtung und die Grundlage jeder Bewertung legt DeutschlandGPT offen, sodass Unternehmen die Ergebnisse nachprüfen und bei anderen Prioritäten neu gewichten können.

Damit geht der Vergleich   deutlich tiefer als übliche Feature-Tabellen. Untersucht wird beispielsweise, wo Daten tatsächlich verarbeitet werden, welche Unterauftragnehmer beteiligt sind, wie sich Nutzungslimits auswirken und welche Unterstützung Anbieter beim Rollout leisten.

"Im Vertrieb hören wir häufig, dass Kunden nicht sagen können, wie ihr aktueller KI-Plattformanbieter arbeitet und wo ihre Daten verarbeitet werden", sagt Fabian Pfaff , Geschäftsführer DeutschlandGPT. "Wir weisen sie dann darauf hin, den Auftragsverarbeitungsvertrag zu lesen - dort steht mit der Unterauftragnehmerliste und den technischen und organisatorischen Maßnahmen das, was bei der Beschaffung einer KI-Plattform am schwersten wiegt."

Europäische Anbieter sind nicht automatisch nur europäisch

Der Vergleich liefert einige überraschende Ergebnisse. So erfüllen nach der Auswertung drei untersuchte europäische Anbieter das Kriterium einer vollständigen Datenverarbeitung in der EU nicht, weil je nach Plattform beispielsweise Internetsuche, Nutzerverwaltung oder Hosting außerhalb der Europäischen Union stattfinden. Microsoft 365 Copilot   schneidet beim Datenschutz dagegen besser ab, als es die Herkunft des Anbieters vermuten ließe. In der Kategorie Datensouveränität erreicht Copilot nach der DeutschlandGPT-Bewertung denselben Wert wie zwei europäische Anbieter und bietet als einziger internationaler Anbieter im Vergleich eine Vereinbarung für Berufsgeheimnisträger.

DeutschlandGPT ist allerdings nicht nur Herausgeber, sondern selbst einer der zwölf bewerteten Anbieter und schneidet im eigenen Vergleich entsprechend stark ab. Das Unternehmen weist diesen Interessenkonflikt ausdrücklich aus und bezeichnet den Report selbst nicht als Gutachten, sondern als nachrechenbaren Vergleich beziehungsweise als vergleichende Werbung.
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