Webinar: Produkte da, aber im E-Commerce unsichtbar? Jetzt anmelden und Suchergebnisse optimieren
Wenn die Shop-Suche Treffer verpasst und Marktplätze Produkte nicht optimal ausspielen, stecken oft uneinheitliche Merkmale, Kategorien und Produktdaten dahinter. Im Webinar sehen Sie, wie KI und SAP-Integration Daten besser nutzbar machen und manuellen Pflegeaufwand reduzieren.
Jetzt anmelden und Suchergebnisse optimieren
Studie: Operative Herausforderungen für Agenturen Zur Studie "Digitalagenturen im Umbruch"
Unsere exklusive Erhebung zeigt: Steigender Effizienzdruck, unsichere Datenlagen und der Einfluss von KI zwingen Agenturen dazu, operativen Strukturen und Geschäftsmodell grundlegend neu auszurichten.
Zur Studie "Digitalagenturen im Umbruch"
KI drückt Nachfrage

Wie der KI-Boom der Gaming-Industrie schadet

04.08.2026 Und nein: Es sind nicht die computergenerierten Inhalte, die das Problem darstellen.

 (Bild: ChatGPT/Sebastian Halm)
Bild: ChatGPT/Sebastian Halm
Die gestiegenen Preise für Grafikkarten, Konsolen und Arbeitsspeicher drücken die Nachfrage nach Gaming-Hardware - und das schadet mittelbar auch den Triple-A-Produkten, die performative Infrastrukturen benötigen. Mehr als ein Drittel der GamerInnen in Deutschland hat geplante Anschaffungen in diesem Jahr verschoben: 37 Prozent der GamerInnen in Deutschland üben 2026 wegen gestiegener Preise erstmal Verzicht. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Befragung von Bitkom   unter 1.205 Personen ab 16 Jahren, darunter 663 GamerInnen.

Insgesamt hatte fast die Hälfte der befragten GamerInnen den Kauf neuer Hardware geplant. Nur elf Prozent setzten ihre Anschaffungen trotz der höheren Preise wie vorgesehen um. 30 Prozent wollten in diesem Jahr grundsätzlich keine neue Gaming-Hardware kaufen, weitere sechs Prozent kaufen nach eigenen Angaben generell keine entsprechenden Produkte.

Arbeitsspeicher besonders betroffen

Am häufigsten verschoben GamerInnen den Kauf von Arbeitsspeicher. 16 Prozent stellten eine geplante Anschaffung zurück. Bei Spielekonsolen waren es neun Prozent, bei Grafikkarten acht Prozent und bei Festplatten sechs Prozent. Als einen Grund für die Preisentwicklung nennt der Verband die wachsende Nachfrage nach leistungsfähigen Halbleitern durch den Boom rund um Künstliche Intelligenz. Chips werden zugleich in zahlreichen Gaming-Produkten benötigt. "Der KI-Boom hat die weltweite Nachfrage nach leistungsfähigen Chips und Halbleitern deutlich erhöht", sagt Felix Ansmann , Gaming-Experte beim Bitkom. Die Folgen seien deshalb auch bei Gaming-Produkten deutlich zu spüren.

Die Ergebnisse deuten auf eine hohe Preissensibilität in einem Markt hin, in dem technische Upgrades regelmäßig einen wichtigen Teil des Umsatzes ausmachen. Besonders größere Anschaffungen wie neue Konsolen oder Grafikkarten werden bei steigenden Preisen offenbar aufgeschoben. Die Befragung wurde von Bitkom Research   zwischen der 20. und 24. Kalenderwoche 2026 telefonisch durchgeführt. Mehrfachnennungen waren möglich. 16 Prozent machten keine Angabe oder wussten keine Antwort.
Neuer Kommentar  Kommentare:
Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.
alle Veranstaltungen Webcasts zu diesem Thema:
Dienstleister-Verzeichnis Agenturen/Dienstleister zu diesem Thema:
Experten-Profile Genannte Personen: