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Post-Cookie-Lösung: Criteo startet neues Contextual Targeting

29.04.2021 Der Werbeplattformanbieter Criteo launcht mit Contextual Targeting das erste Produkt, das in Echtzeit First-Party-Commerce-Daten mit kontextbezogenen Signalen verbinden soll.

 (Bild: Matvevna auf Pixabay)
Bild: Matvevna auf Pixabay
Damit will Criteo zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser Dienstleister-Dossier einsehen Werbetreibenden den Weg ebnen, um auch in einer Post-Cookie-Welt zusätzliche Umsätze erzielen und messen zu können. Contextual Targeting ist für den Technologieanbieter ein wichtiger Schritt hin zu einer Commerce-Media-Plattform, die Retailern und Publishern verschiedene Lösungen zur Traffic-Monetarisierung erlaubt und globalen Marken, Agenturen sowie Einzelhändlern hilft, ihre Umsätze und digitalen Werbeerträge zu optimieren.

Derzeit suchen Werbetreibende nach Lösungen, um Zielgruppen auch zukünftig auf intelligente und datenschutzkonforme Weise zu erreichen (vgl. Marketing ohne Cookies - ein Bauplan Relation Browser ). Dies führt zu einem Comeback der kontextbezogenen Werbung - allerdings mit neuen und erheblich verbesserten Technologien wie Machine Learning und künstlicher Intelligenz. Criteo will mit seinem Ansatz hier weit über die reine Content-Klassifizierung hinaus gehen und eine tiefgreifende Analyse von Webseiten, Bildern und Videos mit einer breiten Palette an First-Party-Commerce-Daten kombinieren.

Die kontextbezogene Lösung von Criteo will Zielgruppen mit genau den Inhalten ansprechen, die nachweislich deren Kaufverhalten beeinflussen. Möglich wird dies über Criteos First-Party-Mediennetzwerk mit über 5.000 Direkt- und Premium-Publishern sowie den großen SSPs in mehr als 100 Regionen. Die personalisierten Produktempfehlungen basieren auf Cookie-freien kontextbezogenen Signalen.

Das Contextual Targeting von Criteo basiert im ersten Schritt auf einem tiefen Verständnis der First-Party-Daten eines Werbetreibenden, indem es die letzten Käufe von bestehenden Konsumenten analysiert. Mit Hilfe von intelligentem maschinellem Lernen und durch Unterstützung von Criteos KI-Engine ist die Technologie dann in der Lage, die Publisher-URLs und kontextbezogenen Kategorien zu erkennen, die die höchste Affinität zu diesen NutzerInnen aufweisen. Indem jede URL innerhalb des weitreichenden Publisher-Netzwerks sowohl mit Hilfe von kontextuellen Signalen als auch unter Berücksichtigung von sogenannten "Commerce Signals" indexiert wird, lassen sich personalisierte Produktempfehlungen ausspielen, ohne auf Third-Party-Cookies angewiesen zu sein.

Marketingtreibende sollen somit eine höhere Reichweite innerhalb von Zielgruppen erreichen, die am wahrscheinlichsten einen Kauf tätigen werden, und zudem ihre Aktivitäten in Echtzeit an sich ändernde Kaufzyklen und saisonale Shopping-Trends anpassen.

Criteo Contextual Targeting ist derzeit für Kunden in den USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland eingeschränkt verfügbar. Eine Ausweitung ist für das zweite Halbjahr 2021 geplant.

(AutorIn: Christina Rose )

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