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PSD2: 37 Prozent nutzen bereits Zwei-Faktor-Authentifizierung

26.07.2019 45 Prozent der Verbraucher finden laut einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser die Einführung der neuen EU-Regelung gut. Noch müssen sich Online-Shopper zwar an die neuen Verfahren ihrer kartenherausgebenden Banken und Sparkassen gewöhnen, aber sie bringen deutlich mehr Sicherheit. Zudem sind sie einfacher anzuwenden, als sich viele komplizierte Passwörter zu merken.

 (Bild: stux / pixabay.com)
Bild: stux / Pixabay
Die Nutzer erwarten heute zu recht, dass beim digitalen Einkauf alles reibungslos und sicher in Echtzeit funktioniert - am besten mit einem Klick. So überrascht es auch nicht, dass eine sichere und geschützte Bezahlung für 66 Prozent der Befragten der wichtigste Faktor beim Online-Einkauf ist. 52 Prozent der Online-Shopper erwarten zudem, dass das Einkaufen und Bezahlen möglichst einfach ist. Schnell soll es ebenfalls gehen, das gaben 36 Prozent der Verbraucher an. Vor allem die jüngeren Befragten zwischen 18 und 29 Jahren (46 Prozent) legen bei der großen Wert auf den Faktor Schnelligkeit.

Nutzer erwarten ein vielfältiges Portfolio an Zahlungsmöglichkeiten

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Ein vielfältiges Portfolio an Zahlungsarten ist heutzutage Pflicht für Händler. So empfindet es auch jeder zweite Verbraucher (54 Prozent) als größte Schwierigkeit bei der Online-Zahlung, wenn seine bevorzugte Zahlungsart nicht verfügbar ist. Das kann im schlimmsten Fall zu hohen Kaufabbrüchen führen. 46 Prozent geben an, dass sie es abschreckend finden, wenn sie zu viele Informationen eingeben müssen. 40 Prozent sagen zudem, dass sie es als Hindernis empfinden, sich vor dem Bezahlen registrieren zu müssen. Vor allem die Altersklasse zwischen 30 und 39 Jahren (56 Prozent) und Beamte (57 Prozent) scheuen den Registrierprozess vor dem Bezahlen. Außerdem gaben 22 Prozent an, dass sie es beschwerlich finden, wenn sie ihr Passwort vergessen haben.

Das Passwort wird künftig auch nicht mehr ausreichen. Ab September müssen Verbraucher bei Kartenzahlung im Internet immer zwei Nachweise erbringen, dass sie der rechtmäßige Besitzer der Karte sind. Die Banken stellen den Karteninhabern hierfür neue Authentifizierungslösungen zur Verfügung, die unter anderem auch neue biometrische Identifikationsverfahren zum Beispiel per Fingerabdruck oder Gesichtserkennung unterstützen. "Für die Verbraucher bringt das spürbare Veränderungen mit sich, auf die sie sich schnellstmöglich einstellen sollten. Vor allem sollten sie nicht versäumen, ihre Debit- und Kreditkarten bei ihrer Bank oder Sparkasse für die neuen Verfahren zu registrieren, damit sie auch nach dem Stichtag am 14. September überall problemlos mit Karte zahlen können", sagt Peter Bakenecker'Peter Bakenecker' in Expertenprofilen nachschlagen , Division President Deutschland und Schweiz bei Mastercard zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser .

Neu ist die sogenannte Zwei-Faktor-Authentifizierung nicht. Sie bietet in der digitalen Welt einen sehr effektiven Schutz der Kundendaten. Das Prinzip ist simpel: Es muss eine Kombination aus Wissen (z. B. PIN), Besitz (z. B. Karte oder Smartphone) oder biometrische Eigenschaften (z. B. Fingerabdruck oder Gesichtserkennung) verwendet werden. Wichtig ist, dass die Faktoren dabei aus zwei unterschiedlichen Kategorien stammen.

Bei zahlreichen Anwendungen können Nutzer bereits auf Wunsch einen weiteren Sicherheitsfaktor hinzufügen, um ihre Daten optimal zu schützen. In den vergangenen zwölf Monaten haben 37 Prozent der Befragten bei mindestens einer Anwendung die Zwei-Faktor-Authentifizierung installiert und genutzt. Vor allem junge Verbraucher machen von dieser zusätzlichen Sicherheitsoption Gebrauch. In der Altersklasse der 18- bis 29-Jährigen sind es 46 Prozent und bei den 30- bis 39-Jährigen 44 Prozent, welche die Zwei-Faktor-Authentifizierung in den letzten zwölf Monaten bei mindestens einer Anwendung installiert und genutzt haben.

Biometrische Verfahren gewinnen an Bedeutung

Während fast jeder zweite Befragte (49 Prozent) am liebsten eine PIN zur zusätzlichen Authentifizierung eingeben würde, setzen viele Verbraucher bevorzugt auf biometrische Verfahren wie den Fingerabdruck oder die Gesichtserkennung. Für 30 Prozent ist der Fingerabdruck bereits die bevorzugte Methode als Identitätsnachweis. Sieben Prozent der Verbraucher ziehen die Gesichtserkennung vor, um sich zusätzlich auszuweisen.

Bei den Authentifizierungsverfahren zeigen sich auch signifikante Unterschiede in den Altersklassen. Während in der Altersgruppe ab 40 Jahre die PIN bevorzugt genutzt wird, gaben 41 Prozent der 30- bis 39-Jährigen an, dass sie sich am liebsten per Fingerabdruck authentifizieren, 39 Prozent dieser Altersklasse würden dies lieber per PIN machen. Auch bei den 18- bis 29-Jährigen sagte bereits mehr als jeder Dritte (36 Prozent), dass er sich am liebsten mit dem Fingerabdruck ausweist.

(Autor: Dominik Grollmann )

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Personen: Peter Bakenecker
Firmen und Sites: gfk.com mastercard.de
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