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Vier Szenarien, wie sich der Bildungsmarkt künftig entwickeln wird

19.06.2012 Folgende vier verschiedene Szenarien verdeutlichen, wie sich der Markt für Bildung künftig entwickeln wird.

Vier Szenarien, wie sich der Bildungsmarkt künftig entwickeln wird
Aktiv-Szenario Bildungs-Aufbruch
Die 16 Bildungsministerien setzen digitale und interaktive Initiativen um. Aus Bundes- und Landesmitteln fließt Geld für die Lehrerausbildung sowie Hard- und Software. Die politisch Verantwortlichen einigen sich auf gemeinsame Standards. In der Öffentlichkeit wird der Internet-Aufbruch begrüßt. Der Nachmittagsmarkt boomt auch.

Wahrscheinlichkeit:
1 Prozent

Einzelinitiativen:
Einzelne Digital-Initiativen bleiben im ideologischen Richtungsstreit zwischen Linken ("Die Kinder sind Opfer der Industrie") und Rechten ("mehr traditionelle Werte vermitteln") hängen. Geldmangel macht ein Übriges. Nur der Nachmittagsmarkt boomt.

Wahrscheinlichkeit:
29 Prozent

Passiv-Szenario BYOD zwingt Schulbehörden zum Handeln
Die Politik wird von Eltern und Schülern dazu gezwungen, zu reagieren. 'Bring your own Device' setzt sich auch in der Schule durch. Initiativen auf dem Nachmittagsmarkt schwappen in den Vormittagsmarkt.

Wahrscheinlichkeit:
25 Prozent

Das Warten geht weiter:
Digital-Initiativen kommen mangels Budgets im Vormittagsmarkt überhaupt nicht auf. Moderne Technik bleibt auf Privatschulen und einzelne gut vernetzte Gymnasien beschränkt. Diese müssen sich je nach Bundesland mit linken ("Die Kinder sind Opfer der Industrie") oder rechten ("mehr traditionelle Werte vermitteln") Verweigerern in der Politik auseinandersetzen. Eine bundeseinheitliche Strategie ist nicht in Sicht. Nur der Nachmittagsmarkt boomt.


Wahrscheinlichkeit:
45 Prozent

Best-Case-Szenario Worst-Case-Szenario
Thema:

Flipped Classrooms: Wie wir unsere Kinder aus der Kreidezeit befreien

Deutschland vergeudet seine Bildungsressourcen. Statt unsere Kinder auf die Internet-Zukunft vorzubereiten, hält die unheilige Allianz aus Lernmittel-Industrie und 16-fachem Postkutschen-Förderalismus unsere Schulen in der Kreidezeit. Dabei gibt es mit Flipped-Classroom-Strategien längst Ansätze, deutsche Schulen auf die Gegenwart vorzubereiten und für die digitale Zukunft fit zu machen. Einblicke in die Digitale Schule von morgen und neue Visionen von zukunftsfähiger Bildung.

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Schüler im Flipped Classroom, bei dem sich die Schüler eigenständig zuhause auf den Unterricht vorbereiten (Bild: Sofatutor)
Bild: Sofatutor
Schüler im Flipped Classroom, bei dem sich die Schüler eigenständig zuhause auf den Unterricht vorbereiten
1. Teil: Vier Szenarien, wie sich der Bildungsmarkt künftig entwickeln wird

Kommentar von Markus Howest

Digitale Bildungsrevolution kommt zur Teatime

Bis Schüler ohne schwere Ranzen den Klassenraum betreten, wird noch einige Zeit verstreichen. Erfreulich ist, dass wichtige Plattformen und Lernmodule bereits in den Schubladen liegen. Allein die Umsetzung ist das Problem.

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Markus Howest (Edelfedern.de)
Bild: Edelfedern.de
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Von:
Am: 19.06.2012

Zu: Vier Szenarien, wie sich der Bildungsmarkt künftig entwickeln wird

Hier wurde vergessen, den Titel über den Szenarien zu ändern:
Vier Szenarien über die Entwicklung von Mobile Payment
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