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NSA-Affäre: Xing-Daten werden über US-Server geroutet

29.07.2013 Egal, ob Linkedin    oder Xing  : Ausländische Geheimdienste haben auch bei Business-Networks immer die Nase in den Daten. Das bestätigt eine Xing-Stellungnahme auf eine Anfrage von iBusiness. Dies sei "alternativlos".

Xing benutzt das Content Delivery Network von US-Anbieter Akamai    mit Sitz in Cambridge. Damit hat sowohl der britische Geheimdienst als auch die NSA   Zugriff auf den darüber transportierten Datenbestand.

Nach Angaben von Xing tut das Business Network "alles, um die Sicherheit der Mitglieder-Daten zu gewährleisten und das Risiko eines Zugriffs durch Dritte zu minimieren".

Nutzerdaten würden in Frankfurt/Main gespeichert. Zudem würden alle Daten "vollständig" verschlüsselt transportiert: "Der Datentransfer ist SSL-verschlüsselt", wurde der Redaktion beschieden. Wie am Freitag bekannt wurde, fordern FBI und die NSA von US-Firmen den Master-Key für SSL-Verschlüsselungen.

Vermutlich gilt mehr als bisher schon: Über Business-Networks sollte man prinzipiell keine Geschäftsgeheimnisse kommunizieren, die man nicht auch öffentlich auf seine Facebook-Fanpage in chinesisch oder englisch posten würde.
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