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Studie: Darum löschen die Deutschen Apps vom Smartphone

12.12.2017 Millionen von Apps stehen den Smartphone-Nutzern in den App-Stores zum Download zur Verfügung. Doch viele der heruntergeladenen Apps haben nur eine kurze Verweildauer auf deutschen Smartphones: Fast jeder Smartphone-Nutzer (89 Prozent) hat schon einmal eine App vom Mobiltelefon gelöscht. Die Gründe dafür sind vielfältig, aber zwei stechen hervor.

 (Bild: geralt / www.pixabay.com)
Bild: geralt / Pixabay
Der am häufigsten genannte Grund für die Deinstallation einer App ist "Enttäuschung bzw. Desinteresse" (59 Prozent). Ebenfalls häufig genannt: Die App wurde lange nicht mehr benutzt bzw. nicht mehr benötigt (51 Prozent). Weitere Gründe sind ein zu großer Verbrauch von Speicherplatz durch die App (42 Prozent), zu viel Werbung während der Anwendung (38 Prozent) oder dass einfach eine andere, bessere App gefunden wurde (35 Prozent). Dies sind die Ergebnisse der Studie "App in die Tonne" von Marktforscher YouGov  .

Laut der Studie sind gerade Nutzer kostenpflichtiger Apps insgesamt deutlich häufiger unzufrieden mit App-Angeboten. Heavy User, also Personen, die mehr als 16 Apps auf dem Smartphone installiert haben, sind hingegen besonders empfindlich, wenn es um Werbung als Störfaktor geht. Auch die Frage des Nutzeralters ist entscheidend, wenn Unternehmen ihre App vor der Löschung bewahren wollen: Wenn eine App nicht gefällt, reagieren Millennials deutlich seltener mit Feedback an den Anbieter (48 Prozent, im Vergleich zu 59 Prozent der Non-Millennials). Richtet sich die App an jüngere Nutzer, sollten Unternehmen Anreize für Feedback geben, um ihre App zu verbessern - sei es durch kostenlose Upgrades oder Boni, beispielsweise in Form von Spielbelohnungen.
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