Webinar: Produkte da, aber im E-Commerce unsichtbar? Jetzt anmelden und Suchergebnisse optimieren
Wenn die Shop-Suche Treffer verpasst und Marktplätze Produkte nicht optimal ausspielen, stecken oft uneinheitliche Merkmale, Kategorien und Produktdaten dahinter. Im Webinar sehen Sie, wie KI und SAP-Integration Daten besser nutzbar machen und manuellen Pflegeaufwand reduzieren.
Jetzt anmelden und Suchergebnisse optimieren
Studie: Operative Herausforderungen für Agenturen Zur Studie "Digitalagenturen im Umbruch"
Unsere exklusive Erhebung zeigt: Steigender Effizienzdruck, unsichere Datenlagen und der Einfluss von KI zwingen Agenturen dazu, operativen Strukturen und Geschäftsmodell grundlegend neu auszurichten.
Zur Studie "Digitalagenturen im Umbruch"
Fachkräfte

Jedes zweite Startup setzt auf Englisch als Unternehmenssprache

19.09.2023 In 6 von 10 Startups benötigen Fachkräfte keine Deutschkenntnisse. Bitkom veröffentlicht Startup-Report 2023: Fakten zu wirtschaftlicher Lage, Kooperationen, Technologie-Einsatz und mehr

 (Bild: StartupStockPhotos/ Pixabay)
Bild: StartupStockPhotos/ Pixabay
Startups orientieren sich angesichts des Mangels an Fachkräften stark auf internationale Bewerberinnen und Bewerber. In 6 von 10 deutschen Startups (59 Prozent) brauchen Fachkräfte keine Deutschkenntnisse. In rund der Hälfte der Startups (54 Prozent) ist sogar die offizielle Unternehmenssprache Englisch. Und 7 von 10 Startups (71 Prozent) sagen, dass sie von einem vereinfachten Zuzug qualifizierter Arbeitskräfte aus dem außereuropäischen Ausland ganz konkret profitieren würden. Das sind Ergebnisse aus einer Befragung von 203 Tech-Startups im Auftrag des Digitalverbands Bitkom  , die heute im "Startup-Report 2023  " veröffentlicht wurden.

"Die deutsche Startup-Szene ist global ausgerichtet und Anziehungspunkt für internationale Talente. Bestehende Hürden für die Gewinnung von Spezialistinnen und Spezialisten im Ausland müssen deshalb schnellstmöglich und vollständig abgebaut werden", sagt Bitkom-Präsident Ralf Wintergerst . "Aber nicht nur der Fachkräftemangel stellt die deutschen Startups vor Herausforderungen. Die aktuellen Entwicklungen, von Inflation und Zinspolitik bis zum eingetrübten Wachstum, setzen vielen Gründerinnen und Gründern zu. Wichtig ist, dass die Versprechen zur Startup-Förderung gerade auch in schwierigeren Zeiten gelten und es uns gelingt, das in den vergangenen Jahren mühsam aufgebaute Startup-Ökosystem in Deutschland nicht nur zu erhalten, sondern weiter zu stärken."

Der "Startup-Report 2023" gibt einen Überblick über die Einschätzung der deutschen Startup-Szene zur wirtschaftlichen Lage, Entwicklung der Beschäftigung und Finanzierungsbedingungen, aber auch zum Einsatz innovativer Technologien und zur Bewertung der Startup-Politik. Weitere Ergebnisse in Zahlen:

  • 80 Prozent der Startups wollen im laufenden Jahr die Beschäftigtenzahl steigern - im Schnitt um 6 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
  • 4 von 10 (38 Prozent) beteiligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Unternehmen, und weitere 48 Prozent können sich das für die Zukunft vorstellen.
  • Die große Mehrheit (83 Prozent) kooperiert mit etablierten Unternehmen.
  • Jedes zweite Startup (49 Prozent) in Deutschland nutzt Künstliche Intelligenz, weitere 39 Prozent planen oder diskutieren den Einsatz.
  • 30 Prozent sagen, die Lage für Startups in Deutschland habe sich in den vergangenen zwei Jahren verbessert, 29 Prozent sehen eine Verschlechterung.
  • Die Startup-Politik der Bundesregierung bekommt nur die Schulnote "ausreichend" (3,7).
Neuer Kommentar  Kommentare:
Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.
alle Veranstaltungen Webcasts zu diesem Thema:
Dienstleister-Verzeichnis Agenturen/Dienstleister zu diesem Thema: