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Expert-Talk: GEO-PR: "Es geht um Relevanz in KI-Systemen" Video-Podcast ansehen
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Holocaust-Klage gegen IBM zugelassen

23.06.2004 (iBusiness) Ein Schweizer Gericht hat eine Klage von Holocaust-Opfern gegen den Computerhersteller IBM für zulässig erklärt.

Die Sinti- und Roma-Organisation GIRCA ('Gipsy International Recognition and Compensation Action') kann IBM damit wegen technischer Unterstützung des Massenmords durch die deutschen Faschisten auf Schmerzensgeld verklagen. Das Berufungsgericht in Genf hob eine Entscheidung der ersten Instanz auf, die sich für nicht zuständig erklärt hatte. GIRCA wirft IBM vor, durch den Verkauf von Lochkartenmaschinen an die Nationalsozialisten den Holocaust unterstützt zu haben, und fordert stellvertretend für fünf Opfer insgesamt 100.000 Dollar Schmerzensgeld. Es handelt sich um Sinti und Roma aus Deutschland, Frankreich und Polen, die in den Vernichtungslagern der Nazis ihre Eltern verloren.
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