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Mobilmarketing erreicht vor allem junge Frauen
13.07.2004 (iBusiness) SMS hat sich als beliebtes Medium behauptet. Die Nutzung ist nach wie vor sehr hoch und schafft Wege der Kundenansprache und -bindung, die zuvor nicht zu realisieren waren. Das ist das Ergebnis einer Onlinestudie über die Handynutzung.
SMS-Nutzung auf hohem Niveau eingependelt
Ein Vergleich der diesjährigen Studie des österreichischen Mobilmarketing-Anbieters Dimoco zu jener aus 2003 zeige, dass die SMS-Nutzung unverändert hoch geblieben ist. Die Nutzerzahl von rund 85 Prozent bei der jüngeren Zielgruppe (bis 30 Jahre) blieb stabil und habe sich im Vergleich zum Vorjahr nur minimal verändert.
Jeder dritte Befragte aller Altersstufen versendet täglich zwischen zwei und fünf SMS. Jeder Fünfte unter 30 Jahren verschickt sogar mehr als fünf SMS täglich. Die beliebtesten Anwendungen für SMS sind Kommunikation mit Familie und Freunden, Unterhaltung und immer öfter auch Flirts. Ferner erfreuen sich auch Content- und Informationsservices immer größerer Beliebtheit, so die Studie.
Die SMS ist weiblich
SMS ist jung und weiblich, so das Ergebnis der Studie. Frauen greifen um zwölf Prozent mehr zum Mobiltelefon als Männer und tippen deutlich mehr SMS (um 30 Prozent). Auch das Interesse an Multimedia Messaging Services (MMS) ist bei Frauen höher. Rund ein Drittel der Österreicher tauscht ihr Handy ungefähr alle zwei Jahre aus, jeder zehnte Jugendliche sogar halbjährlich. Als wichtigsten Grund nennen die Befragten einen Defekt des Mobiltelefons, gefolgt vom Wunsch nach neuer Technologie bzw. aktuellem Design. Die Höhe des Einkommens spielt dabei keine Rolle. SMS ist kein Manager-Tool: Auch niedrigere Einkommensschichten nutzten SMS zur geschäftlichen Kommunikation.
MMS-fähige Handys erobern den heimischen Markt. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Anzahl der MMS-fähigen Mobiltelefone um 30 Prozent erhöht und liegt derzeit bei über 50 Prozent. Genutzt wird der neue multimediale Dienst vor allem von Jugendlichen (jeder Dritte). In diesem Bereich steckt weiteres Potenzial. Abschreckend sind nach wie vor die hohen Kosten. Genutzt werden Multimedia Messages vor allem in der Kommunikation mit Familie und Freunden, für den Fun-Bereich (Spiele, Chats, etc.) und Urlaubsgrüße.
In punkto Handy sind die Österreicher durchaus experimentierfreudig. Immer mehr Österreicher können sich vorstellen, Parktickets und Fahrkarten über ihr Mobiltelefon zu bezahlen. Über zwei Drittel der Österreicher beurteilen das Handy als Ersatz für die Geldbörse positiv, ältere Zielgruppen sind dieser Zahlungsalternative noch aufgeschlossener als jüngere Mobiltelefonnutzer. Auch Tickets und Gutscheine aufs Handy sind bei mehr als der Hälfte der befragten Österreicherinnen und Österreicher beliebt.
Die Umfrage wurde in Kooperation mit dem Online Marktforschungs-Institut MPO-Research, Wien, durchgeführt. Im Befragungszeitraum 19. März bis 9. April 2004 wurden 530 standardisierte Fragebögen ausgewertet.
