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Multimedia-Handys: Content-Provider schuld am Misserfolg

17.11.2005 - (iBusiness) Immer mehr Mobilfunkkunden sind mit einem multimedia-fähigem Handy ausgestattet. Die Nachfrage nach mobilem Content hält sich aber trotzdem in Grenzen. Laut einer aktuellen Studie liegt das vor allem an den Content-Providern.
von sr
Jeder zweite Handy-Nutzer verfügt über ein Multimedia-fähiges Mobiltelefon. Zu diesem Ergebnis kommt die internationale Studie Mobinet 2005   des US-amerikanischen Marktforschungsunternehmens A.T. Kearney   und der Cambridge Universität  . Laut der Studie gehen 56 Prozent dieser multimedial ausgestatteten Handy-Nutzer mindestens einmal pro Monat über ihr Mobiltelefon ins Internet. Damit hat die mobile Internetnutzung im Vergleich zum Vorjahr stark zugenommen: Im Jahr 2004 haben lediglich 36 Prozent der Besitzer von Multimedia-Handy per Telefon gesurft.

Für Handy-TV Kaum gibt es aber dennoch keinen Markt. Le

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Von: Ingo Nultsch ,  schmitzz Ltd. ,  Verbindungen
Am: 22.11.2005

Multimedia-Handys: Content-Provider schuld am Misserfolg

Ich bin der Meinung, dass die Netzbetreiber (Eplus, O2-Genion, T-Mobil, D2-Vodafone) die Schuld am Misserfolg tragen.


Um multimediale Inhalt auf Handys zu bringen, benötige man einen uneingeschränkten Internetzugang mit Handys. Die Netzbetreiber Eplus, O2-Genion, T-Mobil und D2-Vodafone liefern ihre Handys nur mit vorkonfigurierten Zugängen zu ihren geschlossenen Portalen (wap.t-motion.de, d2wap.de, wap.eplus.de, wap.genion.de) aus, aber nicht mit uneingeschränkten Zugängen zum Internet. Das ist ungefähr so, als würde AOL Internetanschlüsse anbieten, mit denen man nur im AOL-Netzwerk surfen kann. Die Nachkonfiguration von uneingeschränkten Internetzugängen ist bei Handys fast unmöglich.


Wir haben zum Beispiel einen Mobilen Chat Client entwickelt, der ein Livebild und ein Livechat auf Handys überträgt (http://content.content-agent.net/mobilechat/mobile_chat_client.pdf). Leider benötigt man dazu auf dem Handy ein Internetzugang.
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