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PR-Entscheider halten Podcasts für überbewertetes Modethema
03.03.2006 (iBusiness) Video- und Audiobeiträge sind als Kommunikationsmittel nur für eine Minderheit unter den bundesdeutschen PR-Experten interessant, wie eine aktuelle Umfrage zeigt.
Aber selbst Agenturen, denen Pod- und Videocasting geläufig sind, halten von der Web-2.0-Anwendung nur wenig: So sind 27 Prozent dieser PR-Verantwortlichen der deutschen PR-Verantwortlichen der Meinung, dass Podcasts ein "überbewertetes Modethema" sind. Laut der Befragung haben sich daher gerade einmal jedes zehnte Unternehmen (acht Prozent der Befragten) und 15 Prozent der Agentur mit Pod- und Videocasts schon einmal auseinandergesetzt.
Es wird daher laut der Studie noch dauern, bis sich das Bereitstellen von regelmäßigen Audio- und Videobeiträgen hierzulande als PR-Maßnahme etabliert. In den USA haben sich die Social-Software-Anwendungen dagegen bereits als Werbeträger etabliert: So wollen etwa 14 Prozent der US-amerikanischen Marketingverantwortlichen unternehmensfremden Podcast sponsoren (iBusiness berichtete).
Für die Studie hat Newsaktuell im Februar über 2.800 Fach- und Führungskräfte aus PR-Agenturen und Pressestellen befragt.
