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Studie: Weshalb Online-Ableger von Print-Titeln beliebt sind
18.04.2006 (iBusiness) Online-Ableger von Zeitschriften und Zeitungen schneiden bei der von Nutzern eingeschätzten Qualität deutlich besser ab als TV- oder Portal-Websites, so das Ergebnis einer aktuellen Studie. Dabei haben die Analysten herausgefunden, welche Qualitäts-Kriterien die Online-Nutzer anlegen.
Beim Vergleich der Parallel-Angebote von Print-Websites zu TV-Sites und Online-Portalen nach Themenbereichen haben laut Studie 77 Prozent der Befragten Print-Websites als 'hochwertig' eingestuft. TV-Sites und Portale haben laut den Analysten nur Werte von 67 beziehungsweise 64 Prozent erhalten.
Gleichzeitig profitieren Online-Ableger von Verlagen laut den Analysten besonders stark vom positiven Image der Muttermarke. Der "gute Ruf" des Offline-Angebotes werde bei Print-Ablegern von 72 Prozent der Befragten als positiv bewertet, während TV-Angebote hier nur Werte von 55 Prozent und Portale erwartungsgemäß nur 44 Prozent erreichen würden.
Darüber hinaus haben die Analysten die Nuter auch nach ihren drei Lieblingswebsites aus den acht Themenbereichen Finanzen, Auto, Reisen, Sport, Nachrichten, Computer, Gesundheit und Mode gefragt. Mit 17 von 25 Nennungen haben die Ableger von Zeitschriften oder Zeitungen bei den beliebtesten Internetangeboten die Nase vorn. In den Bereichen Sport (Kicker ), Computer (Chip Online ), Gesundheit (Fit for Fun ), Mode (Freundin ) und Nachrichten (Spiegel Online ) liegen Print-Websites demnach fünfmal auf Platz eins. Bei Reisen (Travelchannel.de ) und Auto (Mobile.de ) liegen Portale an der Spitze und bei Finanzen teilen sich die Online-Ableger von Börse Online , Handelsblatt sowie die Website von N-TV und das Portal Onvista den ersten Platz.
Studiendesign, Befragung und Auswertung erfolgte durch die Berliner Strategieagentur Diffferent . Die Teilnehmer der Befragung wurden aus dem Burda Media Panel rekrutiert, dem insgesamt rund 33.000 Mitglieder angehören. Voraussetzung für die Teilnahme an der Studie war, dass die Teilnehmer sowohl Online-Ableger von Print- und TV-Medien sowie Online-Portale kannten. Die untersuchten Websites mussten sich nach AGOF -Zahlen unter den Top-ten der jeweiligen Segmente befinden.
