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Ebay-Verkäufer wollen nichts verdienen
27.06.2006 (iBusiness) Welche Motive nicht-gewerbliche Online-Auktionäre vom Käufer zum Anbieter machen, hat eine aktuelle Studie der Universität Bonn untersucht. Das erstaunliche Ergebnis: Nur für eine Minderheit steht das Erzielen von Gewinnen im Vordergrund.
Vergleichsweise winzig ist dagegen die Gruppe der 'Erwerbsorientierten' unter den nicht-gewerblichen Online-Verkäufern mit fünf Prozent. Hier steht für die Befragten der Zusatzverdienst im Vordergrund. Diese Gruppe beschafft gezielt Waren für den Verkauf auf Ebay, meist Raritäten oder Sammlerstücke. Sie alle gaben an, auch schon einmal auf anderen Wegen verkauft zu haben, beispielsweise auf Flohmärkten, über Inserate oder Second-Hand-Shops. Die Erwerbsorientierten erzielten laut Studie auch die höchsten Umsätze. Mit Ebay zeigten sich viele von ihnen allerdings unzufrieden. Der Online-Marktplatz verkomme zur Billig-Plattform für vermeintliche Kunst und Fälschungen, lautete mehrfach ein Vorwurf. Dennoch gaben zwei Drittel von ihnen an, die Plattform häufig zu nutzen. Nur vier Prozent der Befragten gaben als Hauptmotiv für den Webverkauf 'Spaß und Spannung' an.
Für die Studie befragten die Bonner Wissenschaftler 170 nicht-gewerbliche Anbieter bei Internet-Auktionen.
