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Studie: Ebay-Käufer zahlen fast immer zuviel

von sr

11.12.2006 Von wegen Schnäppchen: Einer aktuellen Untersuchung nach lassen sich Ebay-Auktionen oft nur mit einem deutlich überzogenen Gebot gewinnen.

Rund 70 Prozent aller Auktionen auf Ebay   enden mit einem deutlich überhöhten Artikelpreis. Das berichtet Business News   mit Verweis auf eine Untersuchung, die an der US-amerikanischen Berkeley Universität   durchgeführt wurde. Laut "Deutschlands erster Office-Zeitung" haben die Wissenschaftler ein halbes Jahr lang fast 700 Auktionen rund um das US-Gesellschaftsspiel Cashflow 101   untersucht.

Das Spiel kostet neu bei Amazon   knapp 200 US-Dollar und wurde während des Untersuchungszeitraum von Ebay-Händler per Option 'Sofort kaufen' zum Festpreis von 129 Dollar angeboten. Was die Wissenschaftler herausgefunden haben: Wer das Spiel nicht per Auktion ersteigerte, musste dafür meisten mehr bezahlen als bei einem Sofort-Kauf fällig geworden wäre. Wenn man die Versandkosten mitrechnet, haben 72 Prozent der Cashflow-Auktionsgewinner am Ende mehr als den Sofort-kaufen-Preis bezahlt. Jeder zweite Gewinner laut Business News übrigens zehn Dollar zu viel, jeder vierte sogar 30 Dollar zu viel.

Die Untersuchung räumt damit mit der weit verbreiteten Annahme auf, dass Online-Auktionen in erster Linie ideal für die Schnäppchenjagd sind. Laut Business News bedeutet der Gewinn einer Aktion vor allem, "dass allen anderen Bietern das versteigerte Objekt weniger wert war".
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