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Marketeers verändern ihr Werbemail-Verhalten
02.08.2006 (iBusiness) Das EMail-Werbeaufkommen ist auch im zweiten Halbjahr gestiegen. Dabei hat sich bei den Marketeers das Mailverhalten geändert. So ist der Donnerstag nicht mehr länger der beliebteste Tag, wenn es um das Versenden von Werbe-Mails geht, so eines der Ergebnisse einer aktuellen Untersuchung zum Werbe-Mailversand.
Vor allem die Warengruppen 'Universalversand/Handel' sowie 'NonFood/Baumärkte' ist laut GfK im EMail-Marketing aktiv. Im ersten Halbjahr 2006 entfielen, spam-bereinigt, 17,5 Prozent der Werbe-EMails auf diese Klientel. Damit steigerten diese ihre ihr Werbemail-Aufkommen um 1,6 Prozentpunkte im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2005 (15,9 Prozent).
"Es gibt im Juni, jahreszeitlich bedingt eine leichten Rückgang im Werbemail-Aufkommen, ansonsten beobachten wir seit Juli 2005 ein kontinuierliches Ansteigen des Werbemail-Aufkommens", deutet GfK-Analyst Martin Günther gegenüber iBusiness die Ergebnisse der Untersuchung. Den größten Anteil am EMail-Marketing würden die Universalversender wie beispielsweise Otto oder Quelle generieren.
Der beliebteste Tag im Versenden von Werbe-EMails war im zweiten Halbjahr 2005 bei den Marketeers der Donnerstag. Hier werden 18,5 Prozent der Werbebotschaften online verschickt. Ebenfalls beliebt war der Freitag mit 17,4 Prozent. Im ersten Halbjahr 2006 hat sich Mailverhalten allerdings verändert. Laut Untersuchung ist nun Freitag bei den Marketeers der bevorzugte Versandtag von Werbe-Mails (19,9 Prozent), während der Donnerstag 0,6 Prozentpunkte abgeben musste. An Beliebtheit zugelegt haben auch Samstag und Sonntag, die im Wochenverlauf aber immer noch an letzter Stelle stehen.
