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Studien und Tech: Was diese Woche sonst noch wichtig war
30.01.2025
- Elektro-Schock: Die preisbereinigte Produktion der deutschen Elektro- und Digitalindustrie ist von Januar bis einschließlich November 2024 um über neun Prozent eingebrochen , teilt der Verband der Elektro- und Digitalindustrie ZVEI mit. Damit bleibt sie hinter der Prognose von minus sieben Prozent zurück. Hochgerechnet auf das Gesamtjahr 2024 ergibt sich daraus ein Umsatz von etwa 223 Milliarden Euro - nach 238 Milliarden Euro im Jahr davor.
- Personalisierte Werbung wirkt: Mehr als die Hälfte der Deutschen (54 Prozent) haben schon mal etwas im Internet eingekauft (mindestens einmal), nachdem sie vorher personalisierte Werbung von dem Produkt gesehen oder gehört haben. 44 Prozent gingen deswegen sogar in ein Geschäft vor Ort. Am häufigsten registrieren deutsche Online-UserInnen personalisierte Werbung auf Social Media (54 Prozent), es folgen Online-Shops (51 Prozent), Suchmaschinen (45 Prozent) und E-Mail-Dienste (40 Prozent). Das fand der Bitkom in einer Studie zum Wertbeitrag des digitalen Marketings heraus.
- Online-Wahlen würden Nicht-Wähler mobilisieren: Viele Nichtwählerinnen und -wähler würden ihre Stimme abgeben, wenn es die Möglichkeit der Online-Wahl gäbe. So würden laut Umfrage 45 Prozent derjenigen, die am 23. Februar im Wahllokal oder per Brief nicht wählen wollen, ihre Stimme beispielsweise per Smartphone, Tablet oder PC abgeben. 50 Prozent lassen sich aber auch durch die Möglichkeit der Online-Wahl nicht motivieren und wollen ihre Stimmen auch dann nicht abgeben. Das geht aus einer Umfrage des Digitalverbandes Bitkom hervor.
- 123geheim: Wir wissen: Im Film ist das geheime Passwort immer der Name eines Gegenstands, der auf dem Schreibtisch steht. Im echten Leben ist es noch schlimmer. Ob "geheim", "123456" oder Name und Geburtstag des Kindes - beim Umgang mit Passwörtern sind viele immer noch nachlässig, obwohl sie es damit Cyberkriminellen leicht machen, sich Zugang etwa zu Social-Media-Diensten, Online-Shopping oder Bank- und Gesundheitsdaten zu verschaffen. So nutzt rund ein Viertel (23 Prozent) der Internetnutzerinnen und -nutzer häufig bewusst einfache Passwörter, damit sie sich diese leicht merken können. Ein Drittel (33 Prozent) nutzt dasselbe Passwort für verschiedene Dienste. Das sind Ergebnisse einer Umfrage unter 1.021 Internetnutzerinnen und -nutzerin in Deutschland ab 16 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom
