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Internetnutzung wächst auf Kosten von TV- und Printkonsum

17.10.2008 Die jährliche ACTA-Studie liefert Belege für eine sich rapide verändernde Mediennutzung. Althergebrachte Medienkanäle haben bald ausgedient.

 (Bild: SXC.hu/Marja Flick-Buijs)
Bild: SXC.hu/Marja Flick-Buijs
Das Institut für Demoskopie in Allensbach (IfD)   hat in seiner jährlich erscheinenden Studie Acta festgestellt, dass die zunehmende Webnutzung zu einer starken Veränderung der Mediennutzung führt. Für die Allensbacher Computer- und Technik-Analyse Acta 2008   wurden 10.000 Deutsche befragt.
Nach der Untersuchung sind annähernd die Hälfte aller 14 bis 19-Jährigen in Sozialen Netzwerken unterwegs - und in der Gesamtzahl nimmt die Nutzung etwa des klassischen TV immer mehr ab.

In einigen Jahren werde das Fernsehen - so wie nun schon Print - merklich als Informationsmedium an Einfluss verloren haben. Neben der starken Web-2.0-Nutzung stellen die Studienautoren eine Abwendung der Nutzer von klassischen Themenfeldern und Ressorts fest. Vielmehr wollen die Nutzer aufgrund der Informationsdichte vor allem jene speziellen Informationen, die ihnen einen persönlichen Nutzwert versprechen. Damit entfernen sie sich immer weiter von den herkömmlichen Medien.
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