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Infografik: Wo Künstliche Intelligenz die Fähigkeiten des Menschen übertrifft

02.04.2019 Um das Thema KI ranken sich viele Missverständnisse und Mythen. Die AI4U zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser , eine Konferenz zum Thema Künstliche Intelligenz (KI), die sich interdisziplinär an alle Stakeholder in diesem Themenumfeld richtet, erklärt in einer vereinfachten Infografik, wo KI die Intelligenzleistung des Menschen heute übertrifft und wo es auch in absehbarer Zukunft nicht ohne den Faktor Mensch gehen wird.

 (Bild: geralt/ CC0 / Pixabay)
Bild: geralt/ CC0 / Pixabay
Der Nutzen von künstlich intelligenten Computersystemen für die Menschheit wird in der Öffentlichkeit äußerst kontrovers diskutiert. Bedeutet KI für die einen das Ende stupider Arbeiten und einen Aufbruch in neue Aufgabenfelder, sehen andere vor allem die Bedrohung ganzer Berufsgruppen darin. Tatsache aber ist: KI ist heute noch weit davon entfernt, den Menschen in all seinen Intelligenzleistungen zu ersetzen.

Zwar kann KI in kürzester Zeit gigantische Datenmengen verarbeiten, daraus Muster und Zusammenhänge erkennen, Rückschlüsse ziehen und Vorhersagen treffen. Die Logik hinter den Zusammenhängen aber sieht KI nicht. Denn die menschliche Intelligenz, grob aufgeteilt in die Bereiche Wahrnehmung, Denken, Wissen und Lernen/Trainieren, wird in ihrer Komplexität und Leistungsfähigkeit von KI-Systemen längst nicht erreicht.

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  • Fähigkeit der Wahrnehmung:
  • Anders als beim Menschen sind die Wahrnehmungsfähigkeiten von KI-Systemen genau auf vorgegebene Aufgaben beschränkt. Beispielsweise ist es aktuell noch unmöglich, mit Hilfe von KI-Technologie beliebige Auffälligkeiten auf beliebigen Röntgenbildern zu erkennen. Wenn es aber darum geht, spezifische visuelle, akustische oder haptische Signale anhand vorgegebener Muster auszuwerten und miteinander zu vergleichen, ist KI dem Menschen überlegen.


  • Fähigkeit des Denkens:
  • Denkleistung ist nach wie vor die Domäne des Menschen. Nur der Mensch ist aktuell in der Lage, logische Schlussfolgerungen zu ziehen, Zusammenhänge zu abstrahieren und Transferleistungen zu vollziehen. Auch die für Menschen typische Fähigkeit, aus Kreativität heraus Neues zu schaffen oder Probleme zu lösen kann momentan nicht von KI übernommen werden.

  • Fähigkeit des Wissens:
  • Wissen zu sammeln und zu speichern zählt seit jeher zu den Kernaufgaben von Computern. Aber anders als der Mensch, der Wissen auch durch Erkenntnis erhalten kann, verfügen künstlich intelligente Systeme nur über das Wissen, welches ihnen explizit beigebracht wurde. Auch unspezifisches Wissen, das Menschen oft in unerwarteten Situationen weiterhilft wie das sog. "Bauchgefühl", können KI-Systeme weder lernen noch abrufen.

  • Fähigkeit des Lernens/Trainierens:
  • Lernen bzw. Trainieren können künstlich intelligente Systeme vor allem auf Basis von großen Datenmengen. Diese werden benötigt, um Muster zu erkennen und nach dem Try and Error-Verfahren Zusammenhänge zu erkennen, Rückschlüsse ziehen und Vorhersagen zu treffen. Gelerntes zu abstrahieren und auf andere Problemstellungen zu übertragen ist bislang aber dem Menschen vorenthalten.


Der Veranstalter der AI4U, die SIGS DATACOM GmbH, hat zudem ein Fachposter "Landkarte der Künstlichen Intelligenz zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser " herausgegeben. Die Grafik stellt Fähigkeiten, Techniken und Anwendungen der künstlichen Intelligenz vor und gibt einen Überblick, welche Technologien sich für welche Aufgaben eignen. Zudem werden Anwendungsbeispiele gegeben und aktuelle Grenzen künstlicher Intelligenz aufgezeigt.

(Autor: Dominik Grollmann )

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