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Sechs Regeln, die man bei SEO für Bing künftig beachten muss
19.05.2010 Wie beinahe jede Suchmaschine veröffentlicht auch Bing in den FAQ Hinweise dazu, wie Sie Ihre Seiten für ein besseres Ranking optimieren sollen. Bekanntes zumeist. Es gibt aber immer auch Dinge, die eine Suchmaschine nicht sagt.
1. Dot.Com ist besser als Dot.Net und Dot.DE
Die meisten Suchmaschinen bewerten ".com" und ".net" nahezu gleich. Eventuell erhalten ".edu" Domains etwas mehr Trust. Bing jedoch scheint ".com" Domains zu bevorzugen. SEOs berichten, dass bei vergleichbaren Websites diejenigen mit ".com" häufig höher ranken. Angeblich soll es sogar reichen, wenn etwas nur so ähnlich wie "com" geschrieben ist; beispielsweise ".co.uk". Das ".co" ist Bing anscheinend "com" genug.
Der Domain Name spielt bei Bing eine entscheidende Rolle: Egal, wonach man bei Bing sucht; rund 70% der Treffer sind Websites, die ein Keyword im Domainnamen haben, für das die Seite selbst auch optimiert ist. Nun bin ich zwar ein Verfechter von ".de" Domains aber für eine Landingpage kann es schon Sinn machen, die ".com" Endung in Verbindung mit einem oder mehreren Keywords zu verwenden.
2. Es gibt keine Sandbox
Für Bing scheint das Domain-Alter keine Rolle zu spielen. Es gibt keine "Sandbox" wie bei Google. Jeder Internetmarketer benötigen hin und wieder neue Domains. Da ist es gar nicht so unangenehm, wenn die wenigstens bei Bing gleich binnen weniger Tage gut ranken.
3. Bing mag Subdomains
Scheinbar ranken Subdomains in Verbindung mit ".com" besonders gut. Selbst wenn "meinedomain.meinedomain.com" etwas komisch aussieht: Aber wenn's hilft...
Nicht ganz so gut wenn gleich aber immer noch besser würde dann "meine.domain.com" ranken.
4. Weniger ist mehr - die richtige Wortanzahl
Content is King! Zumindest bei Google. Im Idealfall sollen Sie hunderte Seiten mit hochwertigem Inhalt auf jeder Web-Präsenz haben. Nicht so bei Bing. Dort hält man sich an die Devise, dass eine Seite indexiert wird und nimmt diese nicht gleich mit der ganzen Web-Präsenz in Sippenhaft. Demzufolge spielt es bei Bing keine Rolle, ob Ihre Web-Präsenz eine oder hundert Seiten hat. Jede einzelne Seite hat dieselbe Chance, weil sie individuell behandelt wird.
Die gleiche Regel gilt für die Wortanzahl einer Seite. Soll die ideale Anzahl an Worten für Google angeblich bei 800 bis 1.200 liegen, ist es bei Bing viel weniger. Dort scheint man eine Wortanzahl von 250 bis 500 pro Seite zu präferieren. Allerdings ist es auch bei Bing ratsam, eine allzu häufige Nennung von Keywords zu unterlassen.
5. Links sind gut, aber nicht erforderlich
Wie bitte? Da quälen sich zahlreiche SEO`s in dem Versuch, jeden Backlink zu ergattern, dessen sie habhaft werden können und dann sollen die ausgerechnet für Bing nicht erforderlich sein? Ja, scheinbar ist das so. Jedenfalls bis jetzt. Seiten werden bei Bing individuell beurteilt und nicht nach ihren Backlinks. Nicht vergessen, der Pagerank ist eine Erfindung von Google...
6. H1, H2, usw. nicht so interessant
Normalerweise sagt man, dass Suchmaschinen auf die Überschriften-Tags achten. Nicht so Bing. Hier orientiert man sich an der Schreibweise, wie man sie auch in Textverarbeitungsprogrammen verwenden würde. Also für Überschriften anstatt der H-Tags lieber eine größere Schrift und Fettschrift verwenden. Das scheint für Bing relevanter zu sein.
Für Bing optimieren
Mit Sicherheit wird Bing in den nächsten Jahren nicht den Stellenwert von Google erreichen - nicht einmal annähernd. Genauso sicher ist aber auch, dass Bing zunehmend wichtiger wird. Andere Suchmaschinen bei der Suchmaschinen-Optimierung zu berücksichtigen, kann also keinesfalls schaden.
Der Sechs-Schritte-Plan für ein Top Ten Ranking in Bing:
- Holen Sie sich eine ".com" Version einer Domain, in deren Namen drei bis vier Keywords enthalten sind. Bindestriche sind o.k.
- Verwenden Sie den Domainnamen als Seitentitel mit einer etwas größeren Schrift als der normale Text hat und natürlich in Fettschrift.
- Schreiben Sie einen Beitrag mit etwa 400 Wörter der einen natürlichen klingenden Text hat und in dem ein Keyword maximal fünfmal vorkommt.
- Platzieren Sie das Keyword einmal im ersten Satz und einmal im letzten Satz. Die restlichen drei streuen Sie quer in den übrigenText ein.
- Schreiben Sie eines der Keywords in Fettschrift, eines in Kursivschrift und verlinken sie eines direkt auf die Seite selbst.
- Achten Sie grundsätzlich auf die vollständige Beschriftung der Metatags.
iBusiness-Autor Roland Schäfer beschäftigt sich mit Professional Webwork hauptberuflich mit IT, Marketing und Vertrieb. Er twittert als prowebwork .
