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KI ist nicht das Ende, sondern ein Neustart

30.06.2025 Die Automatisierung von Werbung durch KI ist nicht aufzuhalten - und sie bringt klare Vorteile mit sich. Doch sie ersetzt nicht das, was Marken stark macht: Strategie, Haltung und kreative Relevanz. Für Agenturen bedeutet das keine Abwicklung, sondern einen Rollenwechsel.

Dominik Grollmann, Analyst iBusiness
Zuckerbergs Vision ist eine Zäsur - aber keine Endstation für Agenturen. Die Vorstellung, Werbung komplett durch KI zu automatisieren, mag radikal wirken, wird aber letztlich so nicht funktionieren. Der wichtigste Teil - Strategie, Markenführung, Kreativität - wird menschlich bleiben. Was die Automatisierung bringt: Prozesse werden schneller, Daten intelligenter genutzt, Medienplanung effizienter. Richtig eingesetzt wird Automatisierung keinen Rückschritt für die Branche bringen, sondern Fortschritt - solange man weiß, wo ihre Grenzen liegen.

Denn genau an diesen Grenzen beginnt der neue Raum für Agenturen. Kreativität, Markenidentität, strategische Markenführung - all das lässt sich nicht einfach "wegoptimieren". KI kann Muster erkennen, aber keine kulturellen Trends setzen. Sie kann Content produzieren, aber kein Bauchgefühl für Tonalität, Timing und Zielgruppen entwickeln. Und sie kann viele Varianten ausspielen, aber keine nachhaltige Markenbindung aufbauen.

Die Rolle der Agenturen wird sich verändern: weg vom ausführenden Dienstleister, hin zum kuratierenden, beratenden und kreativen Partner. Wer diese neue Rolle annimmt, kann nicht nur bestehen, sondern gestärkt daraus hervorgehen.

Wie genau sich Agenturen in dieser neuen Werbewelt positionieren, welche Kompetenzen gefragt sind - und wo echte Zukunftschancen liegen, beleuchten wir im nächsten Artikel. Bleiben Sie gespannt!
Thema:

"KI regelt den Rest" - Wie Mark Zuckerberg Agenturen überflüssig machen will

Meta will die Zukunft der Werbung automatisieren: Ziel eingeben, Konto verknüpfen, fertig. Der Rest - von der Idee bis zur Auswertung - läuft über KI. Für Agenturen, Marken und Kreative klingt das wie eine Drohung. Was bleibt von Strategie, Gestaltung und Markenidentität? Eine Analyse der radikalsten Vision, die die Branche je gesehen hat.

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Emotional werben oder seelenlos verkaufen? Nicht zuletzt an dieser Frage scheidet Mark Zuckerberg derzeit die Marketingbranche. (Bild: Dall-E / Grollmann)
Bild: Dall-E / Grollmann
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Kommentar von Dominik Grollmann

KI ist nicht das Ende, sondern ein Neustart

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Dominik Grollmann, Analyst iBusiness (Timo Bierbaum)
Bild: Timo Bierbaum
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