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Online-Kommunikation: Social Networks bereits wichtiger als Webmail 1.0

von dh

16.11.2007 Social Networks verdrängen klassische Webmail-Services zunehmend von Platz Eins der Kommunikationsmittel im Netz, wie Zahlen der Internetnutzung belegen.

 (Bild: Microsoft)
Bild: Microsoft
Social Networks sind in Großbritannien mittlerweile das Online-Kommunikationsmittel Nummer Eins, wie Robin Goad , Research Director von Hitwise UK   in seinem Blog   mit Zahlen belegt. Im Oktober diesen Jahres lagen die Besucherzahlen von Social Networks erstmals über denen von klassischen Webmail-Services.

Verglichen hat Goad die Nutzung der 25 größten Social Networks in Großbritannien mit der Nutzung der Top-Webmail-Angebote. Das Ergebnis: 5,17 Prozent der Gesamt-Internetznutzung fallen im Oktober auf Social-Network-Sites ab, 4,98 Prozent auf Webmail-Services. Das mag nur ein geringer Vorsprung sein, für Goad zeichnet sich darin aber hier der Trend der kommenden Jahre ab.

Immer mehr Nutzer kommunizieren direkt im Netzwerk mit ihren Freunden, den Umweg über E-Mail-Services gehen immer weniger. Das gilt vor allem für jüngere Internetnutzer: Bei den 18- bis 24-jährigen nutzen laut Goad mehr als 30 Prozent bevorzugt Facebook   zur Kommunikation, knapp 22 Prozent nutzen Web-Mail.

Für ältere Nutzer haben EMail-Services bislang noch einen höheren Stellenwert: Bei 35- bis 44-jährigen nutzen rund 20 Prozent noch Webmail-Services, an Kommunikation via Facebook sind erst elf Prozent interessiert.
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