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Programmatic Advertising

Werbekunden investieren mehr in Programmatic Addressable TV

22.01.2021 Umsatzwachstum: Über die Programmatic-Buchungsplattform von d-force wurden mehr als 240 Addressable-TV-Kampagnen von rund 80 Werbetreibenden eingebucht und ausgespielt.

 (Bild: Pixabay / Jan Vasek)
Bild: Pixabay / Jan Vasek
Die Werbeausgaben für Programmatic Addressable TV (ATV) haben sich im Corona-Jahr 2020 nahezu verdrei­facht. Das ergibt eine Auswertung von Adition Technologies   für d-force  , ein Joint Venture von ProSiebenSat1 und der Mediengruppe RTL Deutschland. Der Programmatic-Video-Spezialist stellt eine Active Agent Demand-Side-Plattform (DSP) für den automatisierten und daten­basierten Einkauf von Addressable-TV-Kampagnen auf den Sender-Inventaren der Seven.One Entertainment Group und der Mediengruppe RTL Deutschland sowie weiteren Partnern zur Verfügung.

Mit einem Umsatzplus von 161 Prozent war Addressable TV der Wachstumstreiber auf der Buchungsplattform und erzielte in 2020 einen Gesamtumsatzanteil "deutlich im zweistelligen Bereich", meldet das Unternehmen. Insgesamt wurden über 240 Addressable-TV-Kampagnen von über 80 Werbetreibenden programmatisch eingebucht und ausgespielt.

"2020 war ein sehr erfolgreiches Jahr für Programmatic Addressable TV", sagt Ralf Hammerath , CEO Adition Technologies. Wachstumstreiber war die pandemie­bedingt veränderte Mediennutzung. Werbekunden erhoffen sich zudem mehr Effizienz aus der Kombination von digitalem Bewegtbild mit automa­tisiertem Einkauf und datenbasierter Aussteuerung. "Ob stand-alone oder in crossmedialen Kampagnenkonzepten: Addressable TV erweitert maßgeblich das Spektrum an Bespielungs­möglich­keiten screen­basierter Medienkanäle", so Hammerath.

d-force erwartet für 2021 weiteres Wachstum, angetrieben auch durch neue Mediaangebote wie individuell aussteuerbare Addressable-TV-Spots und ein Cross-Device- bzw. Haushaltstargeting.
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