Jetzt zum Webinar anmelden
November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk
35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.
Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.
Alle Inhalte im November kostenlosRegistrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.
Studie: Breitband-Markt wächst in Deutschland überdurchscnittlich
20.05.2008 Während deutsche Haushalte im internationalen Vergleich bisher unterdurchschnittlich mit Breitband versorgt waren, geht es nun mit der Marktdurchdringung voran. Zusätzlich erwarten Branchenvertreter einen kräftigen Zuwachs bei UMTS-Anschlüssen.
Rund 96 Prozent aller Breitband-Zugänge basierten Ende 2007 auf DSL. Die Kabelnetzbetreiber haben im vergangenen Jahr ebenfalls kräftig bei den Breitbandkunden zugelegt und ihre Netze in vielen Regionen für den breitbandigen Internetzugang aufgerüstet. Auch die sinkenden Preise für höhere Bandbreiten treiben den Markt weiter voran. Nach dem Erfolg von DSL setzen sich schnelle Internetverbindungen auch im Mobilfunk durch. Zum Jahreswechsel gab es nach BITKOM-Schätzungen erstmals mehr als zehn Millionen UMTS-Anschlüsse in Deutschland. In diesem Jahr soll die Zahl um 60 Prozent auf fast 16 Millionen steigen.
Trotzdem gibt es rund 800 Kommunen, in denen Breitband nur über Satellit verfügbar ist. "Wenn wir eine generelle Lösung wollen, mit der ein Großteil der ländlichen Regionen preiswert mit schnellen Internetzugängen versorgt werden kann, brauchen wir zusätzliche Frequenzen", fordert BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer . Nach BITKOM-Angaben werden dafür Frequenzen unterhalb von 1 GHz benötigt. Nur dieser Bereich ermögliche eine kostengünstige Versorgung großer ländlicher Gebiete. Diese Frequenzen sind derzeit ungenutzt, werden aber von den Rundfunksendern reklamiert.
