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Mehr Aufklärung nötig
29.02.2008 Tolle Web-2.0-Features alleine machen noch lange keinen guten Online-Shop. Nur wer seinen Kunden auch begreiflich machen kann, was die verschiedenen Dienste bedeuten und welcher Nutzen sich dahinter verbirgt, hat im Social Commerce Erfolg.
Nicht jedes Feature aber ist so selbsterklärend. Bestes Beispiel ist Tagging: Allein schon um Verwechslungen mit dem deutschen Wort 'Tag' zu vermeiden, müssen Shopbetreibern hier mehr erklären. Schließlich ist nicht jeder deutsche Internetnutzer auch von vornherein im englischsprachigen Web zuhause.
Doch selbst, wenn klar ist, was Tagging bedeutet: Was nutzt dieses Feature mir als Kunden? Genau diese Fragen müssen Shopbetreiber beantworten. Denn ich muss gestehen: Selbst mir als doch eher Social-Shopping-affinen Internetnutzer hat sich der Sinn un Zweck von Tags noch nicht wirklich erschlossen.
Und dass Web-2.0-Features kein Selbstläufer sind, musste selbst Shopping-Pionier. Amazon erfahren. Dort dümpelt die Tagging-Datenbank nämlich nach wie vor irgendwie vor sich hin.
