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Bias, Algorithmen, Fake News

Facebook doppelt im Visier der US-Politik

15.10.2021 Für das soziale Netzwerk Facebook   läuft es weiterhin unrund. Nach aufsehenerregenden Vorwürfen einer Whistleblowerin und einem doppelten Technik-Fail, nimmt nun die Politik die Firma von Mark Zuckerberg ins Visier.

 (Bild: Hermann Traub/Pixabay)
Bild: Hermann Traub/Pixabay
Zum einen wollen die Generalstaatsanwälte von insgesamt 14 US-Staaten untersuchen, inwiefern Facebook seine sogenannten Cross-checks benutzt hat, um Impfgegenern Vorteile zu verschaffen. Das von der Whistleblowerin Frances Haugen ins Gespräch gebrachte System nimmt Prominente von Abstrafungen aus, die normalerweise automatisch gegen Falsch-Informationen verhängt werden, etwa Fake-News zur Corona-Pandemie, berichtet Branchendienst Heise  .

Da kommt es nicht sonderlich gelegen, dass zum zweiten ein Gesetzentwurf eine Regelung torpediert, die Facebooks Algorithmen bisher weitgehende Narrenfreiheit: Ein von den Demokraten eingebrachter Gesetzes-Vorschlag soll die berüchtigte Section 230 abschaffen, eine Regelung zur Haftungsbefreiung, nach der Plattformen nicht für Nutzerinhalte verantwortlich gemacht werden können. Würde ein Facebook nun Algorithmen nutzen um schädliche (etwa antidemokratische/antiwissenschaftliche) Inhalte zu empfehlen, egal ob unbeabsichtigt oder vorsätzlich, soll die Haftungsfreiheit wegfallen (ebenfalls Heise  ).
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