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Yahoo-Kauf: Microsoft soll jetzt leer ausgehen

von sr

06.02.2008 Das Tauziehen um das angeschlagene Online-Portal Yahoo nimmt allmählich groteske Züge an: Laut Agenturmeldung will Yahoo nun überraschend eine Übernahme durch Mircosoft verhindern. Was einen einzigen Grund hat.

Für 44,6 Milliarden Dollar (rund 30 Milliarden Euro) will Microsoft   sich das Online-Portal Yahoo   einverleiben. Doch dem Online-Publisher der Generation 1.0 sind knapp 45 Millionen US-Dollar anscheinend nicht genug. Wie die Nachrichtenagentur Reuters   jetzt meldet, will sich Yahoo vehement gegen die Microsoft-Offerte stemmen.

Das Yahoo-Management sei der Ansicht, dass das Angebot von 45 Milliarden US-Dollar zu niedrig sei. Das berichtet Reuters unter Berufung auf "Yahoo-Kreise". Von einer "mit der Angelegenheit vertrauten Person" will Reuters außerdem erfahren haben, dass Yahoo nun eine Zusammenarbeit mit Google   plant, um eine Übernahme durch Microsoft zu verhindern.

Nach Microsofts Übernahmeangebot für Yahoo hatte Konkurrent Google zu Beginn der Woche noch vor "unangemessenen und illegalen Mitteln" des Redmonder Software-Riesen gewarnt. Zwischendurch kamen Gerüchte auf, dass die News Corporation   um Medien-Mogul Rupert Murdoch statt Microsoft das Online-Portal kaufen werde. Murdoch hat diese Spekulationen aber bereits wieder in das Reich der Fabeln verwiesen (iBusiness berichtete).
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