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Deutscher E-Commerce mit der Schweiz erreicht 385 Mio. Euro

28.03.2011 500 Millionen Schweizer Franken, umgerechnet 385 Millionen Euro, ist der Online-Handel vom (deutschen) Ausland in die Schweiz schwer, so der der Verband des Schweizerischen Versandhandels   in einer Mitteilung  .

Der Verband des Schweizerischen Versandhandels VSV hat zusammen mit der GfK   zum dritten Mal die Gesamtmarkterhebung für den Online- und Distanzhandel in der Schweiz durchgeführt. Kernergebnis: Der Schweizer Markt wächst 2010 um 5,2 Prozent.
  • Im Jahre 2010 wurden in der Schweiz über Internet und Kataloge von Privatpersonen für 5,1 Mrd. CHF Waren bestellt. Umgerechnet sind das 3,9 Mrd. Euro.
  • Der B2C-Markt beträgt 3,75 Mrd. CHF (2,891 Mrd. Euro)
  • 850 Mio. CHF wurden über Auktionsplattformen und Tauschbörsen erwirtschaftet
  • Der reine Onlinebestellanteil beträgt rund 3,8 Mrd. CHF (2,9 Mrd. Euro) oder 75 Prozent des Gesamtmarktes
  • Klassische Werbemedien treiben Online-Bestellungen
  • Bezahlung gegen Rechnung bleibt der wichtigste Zahlungsweg
Mittlerweile macht der Online- und Versandhandel 5 Prozent des gesamten Detailhandelsumsatzes in der Schweiz aus. Im Bereich Heimelektronik werden mittlerweile bereits rund 15 Prozent des Umsatzes online realisiert. GfK und VSV gehen davon aus, dass der Online- und Versandhandel auch 2011 wiederum ein Wachstum von 5 Prozent realisieren kann.

Die befragten Unternehmen zeigen sich für 2011 optimistisch: 69 Prozent der Unternehmen erwarten steigende Umsätze, 29 Prozent gehen von einer Stagnation aus. Ebenso positiv wird die Ergebnisentwicklung eingeschätzt. Der B2B Versandhandel hat den Rückgang aus dem Jahr 2009 fast wettmachen können und verzeichnete ein Wachstum von 6 Prozent. Sowohl die Bauausrüster als auch Büromittel und Technikversender (PC/Peripherie) konnten ihre Umsätze steigern und schon fast wieder die Rekordwerte aus dem Jahr 2008 realisieren. Mittlerweile gehen 2 von 3 Bestellungen im B2B-Bereich online ein.

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