Jetzt zum Webinar anmelden
November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk
35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.
Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.
Alle Inhalte im November kostenlosRegistrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.
Online-Musikvertrieb: Weed gibt auf
16.05.2007 Erst im vergangenen Herbst hatte iBusiness den legalen Filesharing-Dienstleister Weed als interessantes Geschäftsmodell für den Online-Musikvertrieb der Zukunft vorgestellt. Doch jetzt hat Weed seinen Dienst überraschend eingestellt.
Der Service liegt weltweit erst einmal auf Eis, so dass auch deutsche Partner von Weed den Service vorerst nicht mehr anbieten. Weed-Gründer Steve Turnidge will den Service weiterentwickeln und in Zukunft wieder anbieten. Konkrete Pläne gibt es derzeit aber nicht. Weed-Nutzer können zwar ihre bereits gekauften Musikdateien weiter anhören. Weed wird aber keine neuen Files mehr zum Verkauf anbieten.
Bei Weed konnten Nutzer Songs kaufen und auf ihrer eigenen Website zum Download anbieten. Sobald dann jemand für den Song zahlte, bekam der Anbieter 20 Prozent des Verkaufserlöses. Das Prinzip funktioniert über drei Verkäufergenerationen. Künstler konnten damit ihre Musik durch ihre Fans vermarkten lassen und sich große Investitionen in Marketing sparen. "Wir bestrafen Musikfans nicht für Filesharing, sondern ermutigen Sie dazu", erklärte Turnidge in iBusiness Executive Summary 20/2006.
