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Schweizer Onlinehandel wächst langsamer
12.11.2015 Stimmungsbarometer: In der Schweiz entwickeln sich die meisten ECommerce-Segmente weiterhin besser als die gesamte Handelsbranche. Auch für 2016 erwarten die Branchenvertreter mehrheitlich wachsende Umsätze. Insgesamt schwächt sich das Wachstum aber ab.
Branchen entwickeln sich zunehmend unterschiedlich
Schweizer Anbieter für IT und Unterhaltungselektronik zeigen sich von den aktuellen Entwicklungen am wenigsten betroffen. Sie sind auch im grenzüberschreitenden Vergleich sehr leistungsfähig. Für den im E-Commerce lange zögerlichen Modehandel dagegen hat sich die Wettbewerbssituation in den letzten Jahren drastisch verschlechtert. Schweizer Reiseanbieter scheinen sich erfolgreich an die Marktveränderungen angepasst zu haben: sie blicken optimistisch auf das laufende und das kommende Jahr.|
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Am seidenen Faden des Eurokurses
Vor allem für den Medienhandel und die Modebranche ist der Eurokurs von höchster Bedeutung. Der aktuelle Kurs von 1,10 Schweizer Franken pro Euro ist für ein Drittel der befragten Unternehmen eine kritische Grenze.Fast zwei Drittel der Antwortenden erwarten in ihrer Branche für das kommende Jahr 2016 erneut Marktanteilsgewinne des E-Commerce. Ein Drittel geht von einem gleichbleibenden Anteil aus.
Der ECommerce-Report Schweiz wird regelmäßig vom Online-Zahlungsverarbeiter Datatrans und der Fachhochschule Nordwestschweiz erhoben.
An der Mitte Oktober durchgeführten Onlineumfrage beteiligten sich 24 potenziell marktprägende ECommerce-Anbieter von Konsumgütern und Dienstleistungen. Sie repräsentieren ein ECommerce-Umsatzvolumen von 3,2 Milliarden Schweizer Franken. Der Report erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ist eher als Stimmungsbarometer zu verstehen.

