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Fachkräftemangel in der Schweiz besonders hoch

15.04.2010 Gute Chancen für Bewerber, Personalberater und Social-Media-Experten: Die Arbeitgeberstudie "Recruiting Trends 2010 Schweiz" bei den Schweizer Top-500-Unternehmen von Monster.ch   belegt einen Fachkräftemangel auf unverändert hohem Niveau. Jede dritte Stelle ist nicht zu besetzen.

 (Bild: Microsoft)
Bild: Microsoft
Mit 47,7 Prozent erwartet jedoch der grösste Anteil davon keine Besserung, und 16,9 Prozent vertreten die Ansicht, dass es trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen derzeit schwerer ist, geeignete Kandidaten zu finden als in der Vergangenheit. Auch die Einschätzung der Zukunft bestätigt den langfristigen Trend. Nur 28,1 Prozent erwarten, dass es zukünftig einfacher sein wird, qualifiziertes Personal zu finden als heute. 42,2 Prozent rechnen mit einer gleichbleibenden Situation. Und nahezu drei von zehn Unternehmen erwarten, dass sich die Rekrutierung geeigneter Kandidaten in Zukunft sogar noch schwieriger gestalten wird.

Ein beliebter Weg, um Engpässe im heimischen Arbeitsmarkt auszugleichen, ist die internationale Rekrutierung. Von den benachbarten Arbeitsmärkten ist Deutschland der derzeit mit Abstand beliebteste. 39,1 Prozent der Studienteilnehmer geben an, dort häufig zu rekrutieren.

Die Suchmaschine Google und soziale Netzwerkplattformen werden für ergänzende Recherchen über Kandidaten, die bereits identifiziert wurden, noch zurückhaltend benutzt. 17,5 Prozent der Studienteilnehmer geben an, dass sie häufig mit Hilfe der Suchmaschine Google mehr über den Bewerber herauszufinden versuchen. Im Netzwerk Xing suchen immerhin 14,5 Prozent oft nach Informationen. LinkedIn konsultieren nur noch 6,5 Prozent der Befragten häufig. Und mit 1,6 Prozent benutzen die wenigsten Unternehmen Facebook oftmals für diese Zwecke.

Die vollständige Studie kann bei der Monster Switzerland AG über die E-Mail-Adresse recruitingtrends@monster.ch kostenlos bezogen werden.

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