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Flugzeugbau 2030: 3D-Druck wird Standardverfahren

27.05.2016 In der Flugzeugproduktion werden sich schon in wenigen Jahren 3D-Drucker und andere digitale Technologien durchgesetzt haben. Das zeigt eine Befragung von 102 Luftfahrt-Experten, die der Digitalverband Bitkom   in Auftrag gegeben hat

 (Bild: Air Canada)
Bild: Air Canada
Die Herstellung von Flugzeugen bzw. Flugzeugteilen im 3D-Druck-Verfahren wird demnach im Jahr 2030 verbreitet sein, sagt jeder zweite Befragte (51 Prozent). Laut Umfrage sind 70 Prozent der Befragten zudem der Meinung, dass künftig der 3D-Druck von kleinen Ersatzteilen direkt am Flughafen verbreitet sein wird. Bislang müssen Airlines Ersatzteile an den Flughäfen vorhalten oder bei Bedarf aufwändig beschaffen.

Auch über den 3D-Druck hinaus spielen digitale Technologien in der Herstellung von Flugzeugen eine immer größere Rolle. Zwei Drittel der Befragten (64 Prozent) gehen davon aus, dass sich die Produktion in der Luftfahrt im Jahr 2030 mittels digitaler Technologien selbst organisiert und weitgehend automatisiert abläuft - Stichwort Industrie 4.0. Zudem erwarten nahezu alle Befragten (91 Prozent), dass digitale Simulationen von Prototypen im Jahr 2030 verbreitet sein werden. Durch die digitale Simulation können beispielsweise die Funktionsweise ganzer Flugzeuge oder einzelner Teile wie Turbinen virtuell getestet, mögliche Probleme erkannt und behoben werden - ohne dass Material- und Produktionskosten entstehen.

	Prognose 2030 - Verbreitung digitaler Technologien im Flugzeugbau
Prognose 2030 - Verbreitung digitaler Technologien im Flugzeugbau (Grafik: Bitkom) Quelle: https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Flugzeuge-werden-in-Zukunft-gedruckt-zumindest-teilweise.html
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