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Studie: Werdende Eltern wählen Namen des Kindes nach Domainverfügbarkeit aus

20.09.2018 Schräg, aber Ergebnis einer US-Studie: Eltern der Generation Y wählen bevorzugt Babynamen, für die noch Domain-Namen verfügbar sind.

 (Bild: Paul Inkles/Flickr)
Bild: Paul Inkles/Flickr
Bild: Paul Inkles/Flickr unter Creative Commons Lizenz by
Ein Fünftel (20 Prozent) der Millennial-Eltern sagten aus, dass sie unter Berücksichtigung auf zu der Zeit freie Domain-Adressen den Namen ihres Babys vor der Geburt änderten oder eine Änderung zumindest erwogen. Das ist das Ergebnis einer von OnePoll   im Auftrag von GoDaddy   in den USA durchgeführten Untersuchung, die die Befragung von 1000 Eltern der Generation Y (24-38 Jahre), sogenannte Millennials, und 1000 Eltern der Generation X (39-53 Jahre) umfasst.

Die Studie vergleicht die Erziehungsansätze von Eltern aus der Generation Y mit denen der Generation X und stellt ein enormes Wachstum in der Anzahl derjenigen Eltern fest, die ihre Kinder auf ein Leben mit Online-Präsenz vorbereitet, bevor diese überhaupt geboren werden. Die Bedeutung einer eigenen Internetpräsenz für Kinder hat sich bei den Eltern zwischen den Generationen fast verdoppelt - 48 Prozent der Millennials halten es für wichtig, dass ihr Kind schon früh im Leben online präsent ist, dieser Aussage stimmten nur 27 Prozent der Befragten aus der Generation X zu. 58 Prozent der Millennials gaben an, ihr erstes Social-Media-Profil im Alter zwischen 10 und 17 Jahren gehabt zu haben, verglichen mit nur 10 Prozent der Eltern aus der Generation X.

Millennial-Eltern sind deutlich proaktiver, wenn es darum geht, ihren Kindern eine eigene Website einzurichten: 38 Prozent haben bereits eine Website für ihre Kinder erstellt oder ziehen dies in Erwägung. Nur 20 Prozent der Generation-X-Eltern sagen dasselbe. Als die zwei wichtigsten Gründe für die Erstellung einer Website für ihr Kind gaben Eltern an, dies für Zwecke der zukünftigen Jobsuche (48 Prozent) und für Hochschul-Bewerbungen (47 Prozent) zu tun. 37 Prozent der Eltern glauben, dass persönliche Websites künftig den Platz der sozialen Medien einnehmen werden, und haben deshalb eine Website erstellt.

Die Ergebnisse liefern einen aufschlussreichen Einblick, wie das Internet eine stetig wachsende Präsenz im Leben eines Kindes einnimmt - beispielsweise bekommt das Kind eines Millennials durchschnittlich 107 Fotos von sich selbst online gestellt, bevor es überhaupt gehen kann. Die Eltern der Generation X sind auch hier zurückhaltender, sie posten bloß halb so viele Fotos des Neugeborenen online.

Eltern jeden Alters sind sich der digitalen Identität ihrer Kinder bewusst: 94 Prozent aller Befragten gaben an, dass sie mit ihren Kindern darüber sprechen wollen, wie sie ihre Online-Präsenz verantwortungsvoll pflegen können. Die Erziehung zur Selbstdarstellung im Internet hat für die Eltern oberste Priorität. Fast die Hälfte (42 Prozent) der Befragten, die eine Website für ihre Kinder erstellt haben, beabsichtigen, ihren Kindern beizubringen, was online gehen sollte und was nicht.

Top 3 Gründe, warum Eltern den Domainnamen des Kindes vor der Geburt gesichert haben:
  • Reservierung für zukünftige Nutzung (45%)
  • Verwendung für digitales Babyalbum (42%)
  • soll helfen, den Kindern beizubringen, wie man das Internet benutzt (42%)


Top 3 Gründe, warum Eltern planen, einen Domain-Namen zu kaufen:
  • Reservierung für zukünftige Nutzung (54%)
  • soll helfen, den Kindern beizubringen, wie man das Internet benutzt (46%)
  • Annahme, dass es für das Kind wichtig ist, den eigenen Namen online zu besitzen (41%)

Top 4 Angaben, was Millennial-Eltern glauben, wofür ihre Kinder die eigene Website später nutzen:
  • Jobsuche (48%)
  • Hochschul-Bewerbungen (47%)
  • persönliche Website anstelle von Social-Media-Profilen (37%)
  • Freelance-Business (36%)
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