Jetzt zum Webinar anmelden
Agenturwert berechnen
November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk
35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.
Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.
Alle Inhalte im November kostenlosRegistrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.
Coronakrise: Digitalbranche rechnet mit massiven Umsatzeinbußen
09.04.2020 Die Auswirkungen der Corona-Krise werden auch die die Digitale Wirtschaft schwer treffen, wie eine aktuelle Mitgliederbefragung des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) zeigt. Die Soforthilfemaßnahmen von Bund und Ländern bewertet ein Großteil aber als "zielführend".
Die Soforthilfemaßnahmen, die Bund und Länder zeitnah auf den Weg gebracht haben, bewerten jedoch zwei Drittel (65 Prozent) als "zielführend". Nur jeder sechste Befragte gibt an, nicht zufrieden zu sein. Nachbesserungsbedarf sehen die BVDW-Mitglieder allerdings vor allem in den Bereichen steuerliche Erleichterungen (51 Prozent), Höhe der Soforthilfen (37 Prozent) sowie bei den jeweiligen Antragsverfahren (36 Prozent). Nur jeder Sechste (17 Prozent) fordert weniger Einschränkungen des öffentlichen Lebens.
Jedes dritte Unternehmen beantragt Kurzarbeit, jedes fünfte erwartet Entlassungen
Die im Zuge der Maßnahmen durch die Bundesregierung angepassten Rahmenbedingungen für Kurzarbeit nehmen die Unternehmen der Digitalbranche gut an. Nur 15 Prozent fordern hier mehr Spielraum. Dagegen hat ein Drittel der Digitalunternehmen (35 Prozent) Kurzarbeit beantragt oder plant, das zu tun. Dabei sind durchschnittlich 65 Prozent der Belegschaft betroffen - die ursprüngliche Arbeitszeit wird oder wurde um 44 Prozent reduziert.Dennoch rechnet ein Fünftel der Unternehmen (21 Prozent) damit, Mitarbeiter wegen der Coronakrise entlassen zu müssen. "Das ist verheerend", sagt BVDW-Präsident Matthias Wahl . "Die Fachkräftegewinnung gehörte bisher zu den größten Herausforderungen unserer Branche. Gemeinsam mit der Politik auf Bundes- und Länderebene müssen wir alles dafür tun, den nachhaltigen Schaden so gering wie möglich zu halten, damit wir uns schnell von dieser Krise erholen werden."
Trotz alarmierender Zahlen zeigt sich die Digitale Wirtschaft sehr reflektiert: Zwei Drittel der befragten Digitalexperten (65 Prozent) glauben, dass die Digitale Wirtschaft im Vergleich zu anderen Branchen weniger stark von der Krise betroffen ist, nur sechs Prozent geben an, dass sie stärker betroffen sei.
